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Pius Paschke und die DSV-Adler schwächeln bei Generalprobe für Vierschanzentournee - Dreifachsieg für Österreich
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Update 22/12/2024 um 23:29 GMT+1 Uhr
Saison-Überflieger Pius Paschke hat bei der Generalprobe für die Vierschanzentournee (ab 28. Dezember) einen seiner schwächeren Auftritte hingelegt. Beim Dreifachsieg der österreichischen Skispringer in Engelberg kam der deutsche Gesamtweltcupführende nach Weiten auf 123 und 129 Meter lediglich auf Rang 18. Den Sieg holte Daniel Tschofenig vor seinen ÖSV-Teamkollegen Jan Hörl und Stefan Kraft.
ÖSV-Adler krallen sich das komplette Podium - die Highlights
Quelle: Eurosport
Pius Paschke nahm die verpatzte Generalprobe für die Vierschanzentournee mit einem gequälten Lächeln hin.
"Ich kann eben nicht immer gewinnen", sagte der Überflieger der bisherigen Saison nach einem rundum enttäuschenden Wochenende in Engelberg.
Und nicht nur das: Während der fünfmalige Saisonsieger im Schneetreiben "nur" auf den Rängen zehn und 18 landete, ließ auch der Rest der DSV-Adler die Flügel hängen.
Den besten Eindruck in der Schweiz hinterließ noch Karl Geiger mit den Rängen fünf und neun. Auch Andreas Wellinger ließ als Vierter und 15. zumindest punktuell sein Können aufblitzen.
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Paschke patzt im Schneetreiben: "Es geht nicht runter"
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"Ich weiß, dass ich in guter Form bin, mir fehlt aber noch die Konstanz", sagte der zweimalige Olympiasieger vor der kurzen Weihnachtspause.
Bei Eurosport meinte Wellinger: "Heute gab es viel Schnee von oben. Speziell im zweiten Durchgang war es dann keine glückliche Phase. Die Sprünge waren aber auch nicht ganz so sauber wie gestern. Daher heißt es: konzentriert weiter arbeiten, ein paar Tage Ruhe geben und dann geht's weiter."
Paschke reist mit Gelbem Trikot nach Oberstdorf
Paschke, Geiger und Wellinger werden es bei der Tournee wohl vor allem mit einer Armada aus Österreich um Hörl, Tschofenig und den erstarkten Kraft zu tun bekommen. Sonntag-Sieger Tschofenig sieht aber dennoch den Träger des Gelben Trikots als Topfavoriten für die Vierschanzentournee. "Wir werden Paschke jagen", sagte er angesprochen auf seine eigene Mitfavoritenrolle.
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ÖSV-Trio macht Sieg unter sich aus - Entscheidung in Engelberg
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Zum zweiten Mal in Folge stand somit kein Deutscher auf dem Podest - in den ersten acht Wettkämpfen der Saison hatte immer mindestens einer aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher den Sprung auf das Treppchen geschafft.
Grund zur Sorge sieht der zuvor so überragende und zuletzt etwas kränklende Paschke indes nicht. "Die Form stimmt nach wie vor. Wenn man kleine Fehler macht, geht es nicht so leicht von der Hand. Aber es ist alles im Rahmen", sagt der 34-Jährige, der vor der Reise nach Engelberg drei Siege in Folge gefeiert hatte.
Das Gelbe Trikot des Führenden im Gesamweltcup wird er mit nach Oberstdorf nehmen, wo schon am Samstag die Qualifikation für den Tournee-Auftakt am Schattenberg ansteht.
Tournee-Kader: Leyhe und Eisenbichler wackeln
Auch Horngacher gab sich entspannt. "Pius hat eine unwahrscheinliche Leistung gebracht bisher, hat extrem oft gewonnen, war immer auf dem Podest", sagte der Österreicher: "Er ist auch nur ein normaler Skispringer wie alle anderen auch."
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Engelberg-Sieger Tschofenig: "Wir werden Paschke jagen"
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Hinter dem deutschen Top-Trio klaffte indes eine große Lücke. Stephan Leyhe (35. und 33.), Adrian Tittel (49. und 41.), Philipp Raimund (27. und 45.) und Ex-Weltmeister Markus Eisenbichler (44. und 47.) enttäuschten.
Leyhe, Eisenbichler und Raimund müssen noch um ihren Platz bei der Tournee (live bei Eurosport und discovery+) bangen, da Bundestrainer Horngacher dort nur noch sechs Athleten nominieren darf. Tittel hat seinen Platz als Dritter der Junioren-WM sicher. Seine Entscheidung will der DSV-Coach am Montag bekannt geben.
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(SID)
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"Der war zu spät!" Eisenbichler verpatzt Sprung
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