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Skispringen in Engelberg: Felix Hoffmann springt bei Sieg von Ryoyu Kobayashi erneut aufs Podest - Philipp Raimund wird Vierter
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Update 21/12/2025 um 20:08 GMT+1 Uhr
Felix Hoffmann ist nach seinem zweiten Platz am Samstag auch beim Springen am Sonntag in Engelberg aufs Podest geflogen. Der 28-jährige Deutsche kam auf 124,5 und 132,5 Meter und musste sich mit 303,8 Punkten nur Ryoyu Kobayashi (310,0) und Domen Prevc (306,4) geschlagen geben, der nach fünf Siegen in Folge diesmal nicht ganz oben auf dem Podium stand. Philipp Raimund wurde Vierter (296,6).
Hoffmann fängt Raimund im deutschen Duell ums Podest noch ab
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Hoffmann hatte am Samstag als Zweiter schon das beste Ergebnis seiner Karriere verbucht, 24 Stunden später glänzte er erneut. Raimund wurde bei schwierigen Windverhältnissen wie schon am Samstag Vierter. Nach dem ersten Durchgang hatte er noch punktgleich mit Prevc an der Spitze gelegen.
"An den Teamkollegen gibt man gerne das Podest ab. Aber am liebsten wäre es mir natürlich gewesen, wenn wir beide darauf gestanden hätten", sagte Raimund mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Viele Springer hatten mit dem ständig wechselnden Wind zu kämpfen. "Heute war es sehr turbulent mit den Bedingungen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Aber die Jungs sind mit ihrer Stabilität gut duchgekommen. Wir sind extrem zufrieden, für uns ein sehr gutes Wochenende."
Besonders die beiden Hoffnungsträger Raimund und Hoffmann lieferten eine glänzende Generalprobe für die Vierschanzentournee ab. "Wir haben zwei Sportler, die ausgezeichnet springen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns ins Ruhe auf die Tournee vorbereiten", sagte Horngacher nach einem starken Wochenende in Engelberg.
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Embacher fliegt zum Schanzenrekord: "Der war nicht mal optimal!"
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Raimund und Hoffmann mit Rückenwind in die Tournee
Vor allem Hoffmann glänzte in der Zentralschweiz mit den Plätzen zwei und drei. "Das war ein cooles Wochenende. Ich sag mal: Wenn es läuft, dann läuft's", sagte der Thüringer im "ZDF". Hoffmann hatte am Samstag sogar an seinem ersten Sieg geschnuppert, Weltmeister Domen Prevc war dann aber doch zu stark. Am Sonntag verhindert nur Kobayashi den sechsten Sieg in Folge des Slowenen.
Für Raimund blieb zwar nur zweimal "Blech", bei der Tournee ist dennoch mit ihm zu rechnen. "Natürlich ist ein bisschen Ärger dabei. Man will oben auf dem Podest stehen. Aber nichtsdestotrotz war es ein gutes Wochenende", sagte Raimund: "Ich glaube, die Sprünge waren auf Topniveau. Und damit kann ich jetzt schön Weihnachten feiern. Und danach kommt die Tournee."
Hinter dem deutschen Top-Duo klaffte in Abwesenheit der formschwachen Routiniers Andreas Wellinger und Karl Geiger aber erneut eine große Lücke. Pius Paschke, tags zuvor noch auf Rang 15, verpasste als 36. den zweiten Durchgang.
Hoffmann geht zuversichtlich in Pause: "Sprünge so laufen lassen"
Das gleiche Schicksal ereilte Daniel Tschofenig, den Gesamtweltcup- und Vierschanzentourneesieger der vergangenen Saison, dessen Talfahrt weitergeht. Der Österreicher beendete den Wettkampf auf Platz 34. Luca Roth erreichte dagegen im Vergleich zum Samstag den Final-Durchgang (54./28.). Weltcup-Debütant Ben Bayer (38./54.) blieb ohne Punkte.
Auf Raimund, Hoffmann und Co. wartet nun einer kurze Weihnachtspause, ehe direkt nach den Feiertagen die Tournee ansteht. Die Ziele? "Weiter die Sprünge so laufen lassen, Spaß haben und dann schauen, für was es reicht", sagte Hoffmann bescheiden.
Dann werden auch Wellinger und Geiger wieder mit dabei sein. "Wir sind im Training und bereiten sie darauf vor. Sie werden definitiv bei der Vierschanzentournee an den Start gehen", sagte Bundestrainer Horngacher.
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(mit SID)
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