Vierschanzentournee: Martin Schmitt analysiert Paschke-Sprung in Garmisch-Partenkirchen: "Pech hatte er nicht gehabt"
Update 02/01/2025 um 11:10 GMT+1 Uhr
Hatte Pius Paschke im ersten Durchgang beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen Pech mit dem Rückenwind? Eurosport-Experte Martin Schmitt ist nicht dieser Meinung. "Pech hatte Pius eigentlich nicht. Ich glaube, es fehlt einfach ein bisschen die Stabilität in seinem Sprung", analysierte der zweimalige Gesamtweltcupsieger den Wettkampf auf der Olympiaschanze im Rahmen der Vierschanzentournee.
Schmitts Halbzeit-Analyse zur Tournee: "Paschke hatte kein Pech"
Quelle: Eurosport
"Die Bedingungen sind eigentlich im Rahmen. Der eine hatte etwas mehr Rückenwind, der andere etwas weniger", erklärte Martin Schmitt, der 1999 das Neujahrsspringen gewonnen hatte.
Drehende Winde hatten im Rahmen des zweiten von vier Tournee-Springen immer wieder für leichte Unterbrechungen gesorgt.
Nimmt man die vom Weltverband FIS berechneten Windpunkte zum Maßstab, lag Paschke im ersten Durchgang mit einer Gutschrift von 10,6 Punkten für den Rückenwind im oberen Bereich der Konkurrenz, im Finale bekam er 5,2 Zähler abgezogen wegen Aufwindes.
Zum Vergleich: Teamkollege Andreas Wellinger bekam mit 18 Punkten im ersten Sprung die größte Windgutschrift.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/01/4077600-82689648-2560-1440.png)
Tschofenig dominiert, Hayböck bricht Schanzenrekord - Highlights
Quelle: Eurosport
Dem Österreicher Michael Hayböck wiederum wurden beim neuen Schanzenrekord von 145 Metern 3,7 Punkte wegen Aufwindes abgezogen.
Schmitt: "Dann geht es schnell viele Plätze zurück"
Letztlich bewege sich alles im fairen Rahmen, befand Eurosport-Experte Schmitt. Bei Paschke sei es vielmehr so gewesen, dass "sein Sprung ein bisschen auf der aggressiven Seite war. Das sind Kleinigkeiten, und dann geht es schnell viele Plätze zurück. Ähnlich erging es Stefan Kraft und Jan Hörl im ersten Durchgang", zog die Skisprung-Legende einen Quervergleich zu den ÖSV-Adlern.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/01/4077578-82689208-2560-1440.jpg)
Paschke gelingt Befreiungsschlag: Tosender Jubel in Garmisch
Quelle: Eurosport
Wichtig sei, dass sowohl Paschke als auch Kraft und Hörl nach schwachem Beginn "zurückschlagen" konnten. "Das System ist nicht zusammengebrochen. Alle drei haben eine Antwort gefunden, auch Pius mit einem tollen zweiten Sprung", so Schmitt.
Diesen starken zweiten Versuch müsse er mental nach Innsbruck mitnehmen, wo am Samstag (4. Januar ab 13:30 Uhr live bei Eurosport und discovery+) das dritte Springen der Vierschanzentournee auf dem Programm steht.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/01/4077543-82688513-2560-1440.jpg)
Paschke exklusiv nach Garmisch: "Darauf baue ich jetzt auf"
Quelle: Eurosport
Die Vierschanzentournee 2024/25 live in HD-Qualität bei discovery+ | Hol dir ein Abo ab 3,99 Euro und erlebe die 73. Vierschanzentournee vom 28. Dezember 2024 bis 6. Januar 2025 mit unseren Experten Martin Schmitt und Werner Schuster in voller Länge live und auf Abruf. Direkt zu unserer Streaming-Plattform discovery+.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/01/01/4077581-82689268-2560-1440.jpg)
"Wahnsinnswettkampf!" Tschofenig mit nächster Traumweite zum Sieg
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung