Hinzenbach: DSV-Damen auch im Einzel erneut abgeschlagen - Sloweninnen dominieren

In Abwesenheit der mit Corona infizierten Olympiazweiten Katharina Althaus sind die deutschen Springerinnen beim Weltcup im österreichischen Hinzenbach an einer Spitzenplatzierung vorbeigeflogen. Auf der Normalschanze in Oberösterreich dominierten wie bei Olympia die Sloweninnen. Gesamtweltcup-Siegerin Nika Kriznar setzte sich am Sonntag deutlich vor der Österreicherin Marita Kramer durch.

Nika Kriznar

Fotocredit: Getty Images

Für die besten Resultate aus DSV-Sicht sorgten zwei Athleten, die sich nicht für die Winterspiele in Peking qualifiziert hatten: Mixed-Teamweltmeisterin Anna Rupprecht (Degenfeld) kam zum Abschluss auf Rang 19, nachdem am Samstag Luisa Görlich (Lauscha) ebenfalls 19. geworden war.
Kriznar sicherte sich auch die 10.000 Euro Sieprämie für den Erfolg in der "Alpenkrone"-Wertung - in diese gingen die Springen in Ramsau im Dezember und Hinzenbach ein.
Ihre Landsfrau Ursa Bogataj, die am Samstag souverän gesiegt hatte, fehlte zum Abschluss wegen einer Disqualifikation: Die Olympiasiegerin war in der Qualifikation bei Roter Ampel losgefahren.
Althaus war nach der Rückkehr von den Winterspielen in Peking positiv auf Corona getestet worden, die deutsche Topspringerin wird wohl auch den Auftakt der Raw-Air-Tournee in Norwegen (3. bis 6. März) verpassen. Zudem musste Bundestrainer Maximilian Mechler in Hinzenbach auf die ebenfalls positiv getestete Juliane Seyfarth verzichten, in Pauline Heßler (Rückenprobleme) fehlte eine weitere Olympiateilnehmerin.
(SID)
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Quelle: Eurosport

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