Schreckmoment bei Damen-Weltcup in Hinzenbach: Spurfräse stürzt nach Qualifikation auf Schanze

Beim Skisprung-Weltcup der Damen im österreichischen Hinzenbach hat es am Wochenende einen echten Schreckmoment gegeben. Kurz nach der Qualifikation stürzte plötzlich die Spurfräse, knapp 500 Kilogramm schwer, völlig unkontrolliert auf die Schanze. Die Mitarbeiter, die sich gerade auf der Schanze befanden, wurden glücklicherweise nicht getroffen und blieben somit unverletzt.

Krimi um Kreuzer: Mini-Vorsprung reicht zum Sieg in Hinzenbach

Quelle: Eurosport

Organisationschef Bernhard Zauner zeigte sich hinterher erleichtert. "Danke dem Herrgott, dass nichts passiert ist", wurde der Österreicher von der "Kronen-Zeitung" zitiert.
Zauner erklärte auch, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die Spurfräse sei beim Herablassen nicht aus der Station gefahren. Das Befestigungsseil für die Fräse stand aus diesem Grund nicht wie üblich auf Spannung.
Der Organisationschef erläuterte weiter: "Als die Spurfräse doch ins Rollen gekommen ist, wurde durch die Wucht, die das rund 500 Kilogramm schwere Gerät entwickelt hat, das Seil aus der Verankerung gerissen. Eine Verkettung unglücklicher Umstände."
Ex-Skisprungstar Andreas Goldberger reagierte schockiert. "Das war eine Schreckminute. Gott sei Dank ist nichts passiert", sagte er im "ORF"-Interview.
Zum Glück kamen alle Beteiligten glimpflich davon. Das Springen später am Tag verlief dann auch ohne Probleme.
Eva Pinkelnig (Österreich) gewann vor den beiden Sloweninnen Ema Klinec und Nika Prevc. Am Samstag beim zweiten Springen siegte Chiara Kreuzer vor ihrer Landsfrau Pinkelnig.
picture

Mega-Flug bei schwierigem Wind: Wellinger segelt aufs Podium

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung