Denn bei Kobayashi stimme "das Gesamtpaket einfach", so der deutsche Chefcoach: "Er fährt den Anlauf gut runter, hat das Tempo und einen guten Übergang."
Markus Eisenbichler habe allerdings beim Springen in Garmisch-Partenkirchen, wo der Deutsche Zweiter wurde, bewiesen, "dass er mindestens gleich gut oder sogar besser sein kann wie Kobayashi".
Der Japaner, bereits Gesamtsieger der Vierschanzentournee 2018/19, habe zudem einen wichtigen Vorteil gegenüber den deutschen Adlern.
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"Die Tatsache, dass er weit weg von zuhause ist und hier die Sprache nicht versteht, erleichtert die Dinge für ihn überdies. Er macht einfach sein Ding", meinte Horngacher.
Kobayashi habe außerdem eine "saugute innere Ruhe".

Geiger schreibt Tournee-Sieg ab: "Frust ist ganz schön groß"

Eisenbichler und Geiger können "ihn schlagen"

Im deutschen Team habe man allerdings "zwei Springer im Team, die ihn schlagen können", so der Bundestrainer. Damit dürfte neben Eisenbichler auch Karl Geiger gemeint sein, der in der Gesamtwertung nach einem durchwachsenen Neujahrsspringen auf Rang sechs abrutschte.
Kobayashi wiederum übernahm mit dem dritten Weltcup-Sieg in Serie auch das Gelbe Trikot von Geiger, als erster Skispringer überhaupt greift der 25-Jährige nach dem zweiten Grand Slam bei der Tournee.
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(mit SID)

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