Karl Geiger belastet anhaltende Formkrise: "Muss man erstmal verkraften" - hält Rückkehr an Weltspitze für möglich
Publiziert 15/01/2026 um 14:27 GMT+1 Uhr
Skispringer Karl Geiger sucht weiterhin den Anschluss an die Weltspitze. Auch beim Weltcup in Zakopane blieb ein Erfolg aus, der 32-Jährige scheiterte dort am Wochenende bereits im ersten Durchgang und wurde nur 31. Damit bleibt ein 23. Platz beim Saisonauftakt in Lillehammer bislang das beste Ergebnis seines Winters. Nun beschrieb Geiger, wie sehr ihn die Situation belastet.
Highlights: Lanisek springt aus Prevcs Schatten
Quelle: Eurosport
Die aktuelle Phase sei "sehr schwer", sagte er, besonders nach Rückschlägen wie in Oberstdorf, erklärte Geiger im Gespräch mit "Skispringen-News.de".
Der 32-Jährige führte weiter aus: "Speziell, wenn man dann so ein Brett wie in Oberstdorf bekommt – das muss man erst einmal verkraften, und da geht auch das Kopfkino los. Das geht nicht spurlos an mir vorbei. Da muss man wirklich wieder mit sich selbst ins Reine kommen, das ist der erste Schritt."
Trotzdem verliert der Oberstdorfer den Glauben an eine sportliche Wende nicht. Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr in die Weltspitze vorstellen kann, antwortete er knapp: "Es ist möglich."
Und ergänzte: "Ich weiß auch, dass ich das kann, weil ich in solchen Situationen eigentlich ziemlich gut bin. Aber einfach ist es sicher nicht."
Geiger betont: "Liebe zum Sport ist ungebrochen"
Gleichzeitig betont Geiger, dass er seine Leidenschaft am Skispringen keinesfalls verliert. "Die Liebe zu diesem Sport ist ungebrochen, auch wenn er gerade gnadenlos ist. Ich habe viele positive und nette Nachrichten erhalten und wirklich viel Aufbauarbeit von den Leuten um mich herum erfahren", berichtete der Deutsche.
Besonders die große Unterstützung im Umfeld gebe ihm Kraft: "Ich hatte einfach das Gefühl, dass wirklich alle hinter mir stehen – oder zumindest die meisten. Die wichtigsten auf jeden Fall."
Sportlich sieht Geiger derzeit vor allem technische Probleme. Das Zusammenspiel aus neuem Reglement und Material passe bei ihm noch nicht: "Das momentane Reglement und die Abstimmung, die ich habe, passen nicht zusammen. Grundsätzlich ist das neue Reglement kein Problem."
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Quelle: Eurosport
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