Skispringen: Philipp Raimund fliegt in Lahti knapp am nächsten Podest vorbei - Daniel Tschofenig schlägt Domen Prevc
Update 07/03/2026 um 21:59 GMT+1 Uhr
Philipp Raimund hat im finnischen Lahti einen Tag nach seinem ersten Weltcup-Sieg auch am Samstag einen starken Wettkampf gezeigt. Für den Normalschanzen-Olympiasieger reichte es mit Sprüngen auf 128 m und 129 m am Ende zu Position vier. Der Sieg ging an den Österreicher Daniel Tschofenig vor Domen Prevc (-0,6 Punkte) und Ryoyu Kobayashi (-3,2). Raimund fehlten keine drei Meter aufs Podest.
Highlights: Tschofenig schlägt Prevc in Lahti
Quelle: Eurosport
Philipp Raimund brüllte seine Freude in den Nachthimmel von Lahti, das knapp verpasste Podest störte den Skisprung-Olympiasieger nicht eine Sekunde lang.
"Balla-Balla-Bu" rief der Oberstdorfer nach seinem vierten Platz, einen Tag nach dem ersten Weltcupsieg seiner Karriere war es das nächste Topergebnis für den Oberstdorfer. Platz eins musste er diesmal aber Tschofenig überlassen.
Raimund hatte auf der großen Salpausselkä-Schanze in Finnland nach dem ersten Durchgang bereits auf dem vierten Rang gelegen. "Philipp springt weiter auf sehr hohem Niveau, der zweite Flug heute war erstklassig. Da kann man zufrieden sein", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im "ZDF".
Im Gesamtweltcup kletterte er ebenfalls auf den vierten Platz. "Ich möchte da unbedingt noch in die Top drei. Es wird zum Saisonende noch einmal spannend", sagte Raimund.
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Dritter Saisonsieg: ÖSV-Star Tschofenig fängt Prevc und Co. ab
Quelle: Eurosport
Wellinger und Geiger verpassen Finale
Hinter Raimund klaffte aus deutscher Sicht erneut eine große Lücke. Felix Hoffmann empfahl sich als 21. zumindest für einen Start im Super-Team-Wettkampf am Sonntag (15:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max), dann darf jede Nation zwei Springer pro Mannschaft nominieren.
"Da wollen wir wieder angreifen", sagte Raimund, der bei Olympia im Super Team als Folge eines Abbruchs wegen heftigen Schneefalls ohne Medaille geblieben war.
Routinier Pius Paschke (29.) schaffte es am Samstag nur mit Mühe in den zweiten Durchgang, den die Sorgenkinder Andreas Wellinger (33.) und Karl Geiger (42.) sogar verpassten. Luca Roth scheiterte als 51. schon in der Qualifikation.
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"Balla-Balla-Bu!": Raimund bejubelt Final-Sprung in Lahti
Quelle: Eurosport
Nikaido nach Odysee wieder im Weltcup dabei
Wieder am Start war der zuletzt in Dubai gestrandete Japaner Ren Nikaido. Der dreimalige Medaillen-Gewinner der Olympischen Spiele schaffte es nach einer Odyssee über Istanbul, Warschau und Helsinki am Freitagabend nach Lahti, wo er nur einen Tag später ohne große Vorbereitung immerhin den 14. Platz erreichte.
Andere große Namen erlebten dagegen eine Enttäuschung: Wladimir Zografski, der am Freitag als erster Bulgare ein Weltcuppodest erreicht hatte, verpasste als 34. den zweiten Durchgang. Der dreimalige Weltmeister Stefan Kraft aus Österreich blieb als 55. sogar in der Qualifikation hängen.
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(SID)
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Angestachelt vom Premierensieg: Raimund überzeugt erneut
Quelle: Eurosport
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