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Raw-Air Lillehammer - Stefan Kraft schimpft über turbulente Windverhältnissen: "Fühle mich verarscht"
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Publiziert 17/03/2023 um 13:19 GMT+1 Uhr
Stefan Kraft war beim Raw-Air-Skispringen im norwegischen Lillehammer im zweiten Durchgang bereits bei 113,0 Metern gelandet und polterte im Anschluss über die widrigen Windverhältnisse: "Ich bin richtig runtergefallen! (…) Ich fühle mich richtig verarscht." So rutschte der Österreicher noch von Rang drei auf acht ab und musste im Kampf um die "Drei-Schanzen-Tournee" deutlich abreißen lassen.
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"Sinnlos. Es geht um so viel, dann schicken sie dich runter. Es ist nicht das erste Mal, auch in Garmisch, wo es um die Tournee gegangen ist, war es so. Das zipft mich an wie noch nie", erklärte der ehemalige Weltmeister Kraft gegenüber dem "ORF".
Damit verlor der Salzburger in der Raw-Air-Gesamtwertung zahlreiche Punkte auf den Führenden Halvor Egner Granerud aus Norwegen.
Wie Kraft hatte auch ÖSV-Springer Daniel Tschofenig mit Windproblemen im zweiten Durchgang zu kämpfen.
Der 20-Jährige war zur Halbzeit noch in Führung gelegen und belegte am Ende den dritten Rang. Damit egalisierte Tschofenig sein bislang bestes Ergebnis im Weltcup.
Eisenbichler auf Platz vier
Auf die ersten beiden Plätze in Lillehammer sprangen Dawid Kubacki aus Polen und Anze Lanisek (Slowenien).
Als bester Deutscher landete Markus Eisenbichler auf Rang vier. Der 31-Jährige hatte im zweiten Durchgang den 24 Jahre alten Schanzenrekord des Schweizers Simon Ammann eingestellt.
Letztlich fehlte dem Weltmeister von 2021 nicht einmal ein Meter, um doch auf das Podest zu springen. "Der Letzte war einfach geil. Das Knie hat schon ein bisschen gezwickt", scherzte er, "aber das sind dann einfach die Altersleiden".
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