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Skispringen: Selina Freitag erobert Podestplatz in Ljubno - Eva Pinkelnig sichert sich Gesamtsieg
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Publiziert 01/01/2023 um 18:42 GMT+1 Uhr
Selina Freitag ist zum Abschluss der Premiere der Silvester-Tournee erstmals in ihrer Karriere auf das Podest geflogen. Die 21-Jährige aus Aue musste sich im slowenischen Ljubno als Dritte nur der Österreicherin Eva Pinkelnig und Anna Odine Ström aus Norwegen geschlagen geben. Pinkelnig sicherte sich durch ihren dritten Sieg im vierten Springen der Serie den Gesamtsieg und die Goldene Eule.
Erstes Weltcup-Podest! Freitag trumpft an Neujahr in Ljubno auf
Quelle: Eurosport
Die 34-Jährige hatte die beiden ersten Wettbewerbe in Villach gewonnen, Anna Odine Ström siegte an Silvester im ersten Springen von Ljubno.
Freitag, Schwester des im vergangenen März zurückgetretenen Ex-Weltmeisters Richard Freitag, sprang zweimal 88,5 m und lag mit 246,0 Punkten nicht allzu weit von Pinkelnig (253,4/93,5+89,5) und Ström (250,4) entfernt. "Sie ist sehr gut gesprungen und hat das sehr gut gemacht", lobte Bundestrainer Maximilian Mechler die 21-Jährige.
Anna Rupprecht belegte Platz sieben. Die deutsche Topspringerin Katharina Althaus kam nicht über den 14. Rang hinaus und fiel in der Gesamtwertung noch von Rang drei auf fünf zurück. "Katharina ist heute nicht so ganz reingekommen und hatte im ersten auch Pech gehabt. Der Sprung hat dazu nicht ganz gepasst", erklärte Mechler und ergänzte: "Es ist hier alles sehr eng, deswegen war es heute nicht ganz so schön wie sonst. Aber es ist kein Problem, wenn es einen Tag mal nicht so klappt."
Vor Althaus wurde Freitag als beste Deutsche in der Gesamtvierte. Auch wenn damit das Podest in der Gesamtwertung bei der Silvester-Tournee verpasst wurde, zog Mechler ein positives Fazit. "Drei Podestplatzierungen, zwei von Katharina, dazu Selinas erstes Podest und Anna mit Top fünf und Top sieben - mannschaftlich sind wirklich sehr zufrieden", sagte der 38-Jährige.
Die Silvester-Tournee soll ein Schritt zu einer vollwertigen Vierschanzentournee der Frauen sein. Die Bemühungen um die herbeigesehnte Serie an den vier Traditions-Schauplätzen der Männer erhielt zuletzt allerdings einen großen Dämpfer.
Die angepeilte Premiere in der Saison 2023/24 ist bereits geplatzt, vor allem an den österreichischen Schauplätzen Innsbruck und Bischofshofen gibt es Schwierigkeiten. Nun wird die Tournee-Premiere der Frauen wohl frühestens in der Saison 2024/25 stattfinden. Bei den Topspringerinnen sorgt diese Hängepartie für reichlich Unmut.
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(SID)
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