Anders Fannemel stand kurz vor Karriereende und startet stattdessen bei Vierschanzentournee

Anders Fannemel dachte lange über ein Karriereende nach. Doch stattdessen steht der Norweger nun im Aufgebot von Cheftrainer Alexander Stöckl für die Vierschanzentournee. Fannemel gewann eines von zwei Continentalcup-Springen im finnischen Ruka und errang damit genug Punkte, um Norwegen einen siebten Startplatz für die Tournee zu bescheren. Diesen darf der 31-Jährige nun selbst wahrnehmen.

Anders Fannemel

Fotocredit: SID

"Ganz ehrlich: Ich bin nach Finnland gereist mit dem Gefühl, dass es meine letzten beiden Wettkämpfe sein werden. Das wussten nur ein paar Leute aus dem Team", sagte Fannemel gegenüber der norwegischen Zeitung "Dagbladet".
Der viermalige Weltcupsieger zog sich 2019 einen Kreuzbandriss zu. Seitdem wurde er immer wieder zurückgeworfen und konnte nicht mehr den Anschluss an die Weltspitze schaffen.
"Ich fühle mich, als wäre ich drei Jahre lang im Graben gewesen. Es ist sehr schön, dass sich die Dinge nun drehen", sagte Fannemel.
Auch Deutschland sicherte sich einen zusätzlichen Startplatz für die Tournee. Der Oberstdorfer Philipp Raimund gewann das zweite Springen in Ruka und erkämpfte sich durch diesen und andere Erfolge das Ticket.
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Quelle: Eurosport

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