Olympia-Aus für Nordische Kombination: Jörgen Graabak fürchtet auch um die Zukunft des Skispringens bei Winterspielen

Jörgen Graabak befürchtet, dass nach der Nordischen Kombination auch das Skispringen aus dem Programm der Olympischen Winterspiele fliegen könnte. Das sagte der Norweger im Interview mit dem Fernsehsender "TV2". Das Hauptproblem sei, dass die Instandhaltung der Schanzen teuer sei und sich der Aufwand für nur eine Sportart weniger rechne als für zwei. Das müsse eine Warnung sein, meinte Graabak.

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Quelle: Eurosport

Der norwegische Sportdirektor im Ski Nordisch, Jan-Erik Aalbu, hält Graabaks Befürchtungen allerdings nicht für realistisch. Dennoch sei der Ausschluss der Nordischen Kombination von den Olympischen Spielen ein großer Verlust.
Er hoffe, dass die Kombination trotzdem weiterhin in der öffentlichen Aufmerksamkeit bleibe. "Wenn sie es schaffen, die Nordische Kombination am Leben zu erhalten, ist das ja nicht das Ende der Welt. Wir sprechen hier von zwei Wochen alle vier Jahre", sagte Aalbu.
Auch Skispringer Johann-André Forfang rechnet nicht mit einem Olympia-Aus seiner Sportart. "Bei den Olympischen Spielen gehört das Skispringen ja zu den Sportarten, die weltweit das größte Interesse wecken", sagte der Norweger.
Dass die Kombinierer bei den Winterspielen in den französischen Alpen 2030 nicht dabei sein werden, sei sehr traurig, so Forfang weiter. "Man hat es zwar kommen sehen, aber ich hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich passieren würde. Das muss für sie schwer und brutal sein", sagte er.
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