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Olympia 2026 - Skispringen: Deutsche Frauen verpassen Medaille auf der Großschanze - Gold für Anna Odine Ström
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Update 15/02/2026 um 22:33 GMT+1 Uhr
Die deutschen Skispringerinnen haben bei Olympia eine Medaille von der Großschanze verpasst. Agnes Reisch (244,2 Punkte) wurde beim Sieg von Anna Odine Ström (284,8) Zehnte. Die Norwegerin hatte bereits auf der Normalschanze triumphiert, nun gewann sie vor ihrer Landsfrau Eirin Maria Kvandal, die nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Nika Prevc holte Bronze nach einer Aufholjagd.
Highlights: Norwegischer Krimi um Gold von der Großschanze
Quelle: Eurosport
Selina Freitag schüttelte frustriert den Kopf, Fahnenträgerin Katharina Schmid verfolgte das Finale ihres letzten großen Wettkampfs dick eingepackt mit Silber-Glitzer auf der Wange und Tränen in den Augen: In der Windlotterie von Predazzo sind die deutschen Skispringerinnen bei der olympischen Großschanzen-Premiere chancenlos hinterhergeflogen und reisen erstmals ohne Medaille von Winterspielen heim.
"Ich habe keine Ahnung, warum es hier nicht läuft. Ich muss irgendwie versuchen, das hinzunehmen", sagte Vizeweltmeisterin Freitag, die beim erneuten Gold der Norwegerin Anna Odine Ström nicht über Platz 17 hinauskam - schon auf der Normalschanze war die Mitfavoritin nur Siebte geworden: "Es ist wirklich hart, nach solchen Vorleistungen ohne Medaille nach Hause zu fahren."
Beste Deutsche in einem stark vom Rückenwind beeinflussten Springen war Agnes Reisch auf Platz zehn. Juliane Seyfarth, nach dem ersten Durchgang noch als Neunte aussichtsreichste Deutsche, wurde auf Platz 23 durchgereicht. Freitag war schon im ersten Durchgang chancenlos zurückgefallen, mit einem guten zweiten Sprung gelang ihr immerhin ein versöhnlicher Abschluss - im Gegensatz zu Schmid.
Schmid verpasst zweiten Durchgang bei Olympia-Abschied
Die Rekord-Weltmeisterin erwischte es ganz übel, in ihrem letzten Springen bei einer großen internationalen Meisterschaft schied sie als 42. des ersten Durchgangs aus. "Das tut sehr, sehr weh. Ich hätte gerne noch einen zweiten Sprung gehabt, um mich vielleicht ein bisschen anders hier zu verabschieden", sagte die zweimalige Olympiazweite im emotionalen Interview nach dem ersten Durchgang bei Eurosport.
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"Tut gerade weh": Schmid nach finalem Sprung den Tränen nah
Quelle: Eurosport
Ström, die schon auf der Normalschanze triumphiert hatte, setzte sich mit Sprüngen auf 130,5 und 132,0 m (284,8 Punkte) knapp vor ihrer Landsfrau Maria Eirin Kvandal (282,7) durch, die nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Topfavoritin Nika Prevc (Slowenien) verpasste 24 Stunden nach dem Triumph ihres Bruders Domen erneut den erhofften Einzelsieg und wurde Dritte (271,5).
Die deutschen Springerinnen hatten zuvor bei allen ihren Olympia-Reisen Medaillen gewonnen. Bei der Premiere 2014 hatte Carina Vogt überraschend Gold geholt, 2018 und 2022 gab es Silber für Schmid. Zuvor hatte nur bei einem Großereignis - der WM 2011 - keine deutsche Springerin eine Medaille eingefahren.
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(SID)
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Kvandal verpasst Gold von der Großschanze um Haaresbreite
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