Eurosport
Silje Opseth erlebt nach Windböe Schreckmoment im Training: "Es war fast schon Todesangst"
Von
Publiziert 10/02/2023 um 16:28 GMT+1 Uhr
Silje Opseth erlebte im Training einen echten Schreckmoment. Die Norwegerin wurde in Trondheim bei ihrem Sprung von einer Böe überrascht und segelte weit über den K-Punkt von 105 Meter. "Das ist wahrscheinlich ein Sprung, der so gar nicht passieren sollte", erklärte Opseth bei "NRK". Die 23-Jährige gestand: "Ich weiß nicht wirklich, was mir durch den Kopf ging, aber es war fast schon Todesangst."
Windchaos in Willingen: Zajc stürzt bei unglaublichen 161,5 Metern
Quelle: Eurosport
"Ich dachte mir: Verdammt! Jetzt lande ich im Flachen und werde mir jeden Knochen brechen. Da habe ich ein bisschen Horror durchlebt", so Opseth, deren Schock man im Flug sogar durch einen Schrei vernehmen konnte.
Doch die Norwegerin hatte Glück und kam schlussendlich mit dem Schrecken davon. Bereits beim Absprung habe sie gemerkt, wie hoch sie am Tisch war. Hinzu kamen ziemlich starke Böen, die Opseth auf die unglaubliche Weite segeln ließen.
Auf Instagram teilte die viermalige Weltcupsiegerin den Wahnsinnsflug und schrieb dazu: "Habe diese Woche auf einer kleineren Schanze versucht, Timi Zajc zu kopieren."
Damit spielte Opseth auf den Sprung des Slowenen in der Vorwoche beim Weltcup in Willingen an. Zajc war im Mixed-Wettbewerb ebenfalls von einer Windböe erfasst und auf kaum zu fassende 161,5 Meter getragen worden. Der Schanzenrekord liegt bei gerade einmal 153 m.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/02/10/3549305.jpg)
Silje Opseth teilte den Wahnsinnsflug mit ihren Fans (Instagram: silje9915)
Fotocredit: Eurosport
Der Wettkampf in Willingen wurde schließlich nach dem ersten Durchgang abgebrochen. Der 22-Jährige blieb glücklicherweise wie Opseth unverletzt.
Das könnte Dich auch interessieren: "Haben versagt": Ex-Chefkontrolleur Gratzer attackiert Nachfolger
/origin-imgresizer.eurosport.com/2023/02/05/3544201-72231193-2560-1440.jpg)
Die "Eisei"-Faust ist zurück: Eisenbichler setzt Aufwärtstrend fort
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung