Skispringen in Ruka: Andreas Wellinger bei Windlotterie in Top Ten - Wetter-Chaos verhindert zweiten Durchgang
Andreas Wellinger hat in einem chaotischen ersten Springen in Ruka den siebten Platz belegt. Der Deutsche, der bis dato enttäuschend in den Skisprung-Winter gestartet war, landete im ersten Durchgang bei 127,5 Metern. Der zweite Durchgang konnte aufgrund zu starker Windböen und Schneefall nicht durchgeführt werden. Der Sieg ging an Anze Lanisek, der auf 142 Meter kam. Philipp Raimund enttäuschte.
Highlights: Laniseks Monster-Satz entscheidet Wetter-Chaos
Quelle: Eurosport
Wellinger, der im Vorjahr eines der beiden Springen auf der Rukatunturi-Schanze gewonnen hatte, zeigte mit 127,5 m (120,4 Punkte) seinen bislang besten Saisonsprung - zuvor hatte er nur einmal im Olympiawinter den ersten Durchgang überstanden. In Kuusamo war Wellinger 2014 als Teenager schwer gestürzt.
Lanisek, der schon am Mittwoch in Falun triumphiert hatte, lag beim Abbruch in Kuusamo mit 142,0 m (141,4 Punkte) deutlich vor dem Japaner Ren Nikaido (136,4) und dem Slowenen Domen Prevc (128,0).
Neben Wellinger landete auch Pius Paschke (119,0) als Neunter unter den besten Zehn. Felix Hoffmann (117,5) landete als Elfter nur knapp dahinter. Karl Geiger holte als 27. zum zweiten Mal in dieser Saison Weltcuppunkte.
Philipp Raimund, der auf der kleinen Schanze in Ruka unter der Woche noch mit einem Podiumsplatz geglänzt hatte, erlebte dagegen einen Rückschlag. Der 25-Jährige kam mit 120 Metern nur auf Rang 32 (98,0).
Raimund verliert Ruka-Münzwurf
"Ich habe den Ruka-Münzwurf verloren, das passiert halt manchmal", erklärte Raimund das Verpassen des zweiten Durchgangs im Interview mit Eurosport, der danach jedoch angesichts von Böen und einer immer langsamereren Anlaufspur abgesagt wurde: "Ich bin überrascht, dass wir überhaupt so viele Sprünge machen konnten."
"Philipps Ergebnis ist heute ein Wermutstropfen. Aber ansonsten können wir hier zufrieden rausgehen - Andi war sehr gut", sagte Bundestrainer Horngacher in der "ARD".
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Raimund nimmt Enttäuschung gelassen: "Ruka-Münzwurf verloren"
Quelle: Eurosport
Auch Wellinger selbst zeigte sich im Anschluss zufrieden: "Es geht in die richtige Richtung, ich liebe Ruka", sagte er bei Eurosport mit einem Grinsen. Mit der anspruchsvollen Anlage, an der es oft stürmt, verbindet ihn eine Hassliebe.
Punkte gab es auch für das Schweizer Schanzen-Denkmal Simon Ammann: Der 44-Jährige wurde 28. und erreichte sein bestes Ergebnis seit knapp zwei Jahren.
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(mit SID)
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Rückschlag für DSV-Hoffnung: Raimund verpasst zweiten Durchgang
Quelle: Eurosport
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