Sommer-Grand-Prix Courchevel: Marius Lindvik siegt bei der Rückkehr nach seiner Sperre - Philipp Raimund Zweiter
Marius Lindvik hat den Auftakt des Sommer-Grand-Prix in Courchevel gewonnen. Der Norweger, der seinen ersten Wettkampf seit der vorläufigen Sperre im Zuge des Manipulationsskandals während der Nordischen Ski-WM bestritt, landete zwei Mal bei 126 Metern. Der Deutsche Philipp Raimund wurde starker Zweiter (121,5/128,5 Meter), Sakaturo Kobayashi (Japan, 127/125 Meter) Dritter.
Schreckmoment: Raimund springt aufs Podium - und stürzt dann fast
Quelle: Eurosport
In Abwesenheit eines Großteils der angestammten DSV-Weltcup-Mannschaft konnte auch Felix Hoffmann mit 118 und 127,5 Metern als Achter überzeugen.
Adrian Tittel (35.) und Max Unglaube (36.) verpassten den zweiten Durchgang. Luca Roth wurde vor dem Finale aufgrund eines zu weiten Schritts in seinem Sprunganzug disqualifiziert.
Ein Schicksal, das zum Auftakt der Sommerserie am Samstag gleich sechs Athleten ereilte. Grund dafür war das strengere Regelwerk bei der Materialkontrolle, das in Folge des WM-Skandals eingeführt worden war.
Bereits im Vorfeld hatten mehrere Athleten verschiedener Nationen die durchgeführte Materialkontrolle nicht bestanden.
Am Sonntag (18:00 Uhr im Livestream bei discovery+) findet das zweite Einzelspringen in Courchevel statt. Dieses wird zum ersten Mal im neuen Gruppenformat ausgetragen, das die FIS im Zuge des Sommer-Grand-Prix testet.
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Quelle: Eurosport
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