Sturz-Drama um Jonas Schuster: Sohn von Ex-Bundestrainer verpasst in Bischofshofen ersten großen Meister-Titel
Publiziert 05/10/2025 um 14:16 GMT+2 Uhr
Jonas Schuster, Sohn von Ex-Bundestrainer und Eurosport-Experte Werner Schuster, hat auf bittere Art und Weise seinen ersten großen Skisprung-Titel verpasst. Der 22-Jährige hatte bei den österreichischen Staatsmeisterschaften den Sieg bereits vor Augen, stürzte dann aber im zweiten Versuch und musste sich mit Rang drei begnügen. Der Titel ging stattdessen an Team-Olympiasieger Jan Hörl.
Jonas Schuster
Fotocredit: Imago
Schuster hatte nach dem ersten Durchgang und seinem Sprung auf 141,5 Meter auf der Großschanze in Bischofshofen das namhafte Feld um Hörl, Stefan Kraft und Daniel Tschofenig angeführt.
Auch im zweiten Durchgang gelangen ihm erneut starke 141 Meter, ehe er bei der Landung zu Fall kam, die Hoffnungen auf Gold begraben musste und hinter Hörl auf dem Bronzerang landete.
Nach dem Wettbewerb versuchte der Youngster trotz der Enttäuschung gute Miene zum bösen Spiel zu machen: "Die Form stimmt definitiv, ich fühle mich sehr gut."
Im Weltcup war Schuster bislang noch ohne nennenswerte Ergebnisse unterwegs. Sein bestes Resultat: ein zehnter Rang in Rasnov.
Hörl über Schuster: "Gott sei Dank nicht weh getan"
Einzel-Silber bei der Junioren-WM und Einzel-Gold beim Olympischen Jugendfestival deuteten das Talent des Sohnes von Eurosport-Experte Werner Schuster jedoch früh an.
Konkurrent Hörl wusste am Samstag genau, welchem Umstand er seinen Sieg zu verdanken hatte: "Glücklicherweise bin ich da jetzt Staatsmeister geworden. Premiere! Aber ich glaube auch nur, weil der Schuster Jonas am Ende gestürzt ist. Gott sei Dank hat er sich nicht wehgetan. Also ich glaube, er wird es verkraften und nächste Woche in Saalfelden wieder angreifen."
Kommendes Wochenende finden in Saalfelden die österreichischen Meisterschaften von der Normalschanze statt. Dann kann Schuster seine bestechende Form erneut unter Beweis stellen.
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Quelle: Eurosport
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