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Ryoyu Kobayashi stellt Weltcup-Rekord ein, Stephan Leyhe Fünfter

Mit Video | Kobayashi stellt Weltcup-Rekord ein, Leyhe Fünfter
Von SID

12/01/2019 um 18:21Aktualisiert 12/01/2019 um 20:08

Der japanische Skispringer Ryoyu Kobayashi hat nach dem Grand Slam bei der Vierschanzentournee seine Erfolgsserie fortgesetzt und im italienischen Val di Fiemme seinen sechsten Sieg in Folge gefeiert. Damit stellte der 22-Jährige die Weltcup-Bestmarke ein und könnte bereits am Sonntag im zweiten Wettbewerb zum alleinigen Rekordhalter werden.

Mit 135,0 m sowie mit bei verkürztem Anlauf eingestelltem Schanzenrekord von 136,0 m (315,0 Punkte) setzte sich Kobayashi auf der großen WM-Schanze von 2013 souverän vor den Polen Dawid Kubacki (288,5) und Kamil Stoch (282,9) durch und unterstrich seine derzeitige Ausnahmestellung.

Video - Leyhe als bester Deutscher auf Rang fünf

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Leyhe, dem rund vier Meter zum Podest fehlten, sagte im ZDF:

"Ich bin sehr zufrieden. Der erste Sprung ist mir nicht geglückt, der zweite war besser. Daran gilt es anzuknüpfen und frech zu bleiben."

Bundestrainer Werner Schuster meinte:

"Ein fünfter Platz ist für Stephan ein gutes Ergebnis, er braucht das für sein Selbstvertrauen."

Und über seinen fehlenden Frontmann sagte Schuster leicht wehmütig: "Eisenbichler hätte Kobayashi vielleicht heute fordern können."

Wellinger steckt weiter in der Krise

Sechs Weltcupsiege in Folge waren vor Kobayashi den Finnen Janne Ahonen (2004/05) und Matti Hautamäki (2005) sowie den Österreichern Thomas Morgenstern (2007) und Gregor Schlierenzauer (2009) gelungen. Mit seinem neunten Sieg in diesem Winter machte Kobayashi zudem einen weiteren Schritt in Richtung der Rekordmarke des Slowenen Peter Prevc, der in der Saison 2015/16 15-mal gewonnen hatte.

Hinter dem Tourneedritten Leyhe war überraschend David Siegel (Baiersbronn) als 14. zweitbester Deutscher und erreichte seine zweitbeste Karriereplatzierung. Richard Freitag (Aue), 2013 in Val di Fiemme Vizeweltmeister mit dem DSV-Team, kam auf Rang 17, Karl Geiger (Oberstdorf) wurde 19., Olympiasieger Andreas Wellinger (Ruhpolding) kam nicht über Platz 26 hinaus und steckt weiter in der Krise.

"Ich versuche mich auf meine Sprünge zu konzentrieren, die manchmal besser, manchmal schlechter funktionieren. Es ist zäh, "

sagte Wellinger, der noch nicht die Norm für die WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) erfüllt hat

Am Sonntag (17.00 Uhr live auf Eurosport) findet in Val di Fiemme ein weiteres Einzelspringen statt.

Video - Kopbayashi mit Schanzenrekord zum sechsen Sieg in Folge

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