Schlimmer Sturz bei Weltcup in Vikersund: Andrea Campregher am "Monsterbakken" schwerer verletzt als gedacht
Update 26/03/2026 um 12:55 GMT+1 Uhr
Der schwere Sturz von Andrea Campregher im Vorfeld des Skiflugweltcups in Vikersund am vergangenen Wochenende hatte gravierendere Folgen. Der Italiener, der als offizieller Testspringer in Norwegen an der Schanze war, zog sich "einen Wirbelbruch und Schäden an den darüber- und darunterliegenden Wirbelfragmenten" zu. Dies teilte Campregher im Gespräch mit dem Portal "Skijumping.pl" mit.
Andrea Campregher hat nach seinem schweren Sturz eine Diagnose veröffentlicht
Fotocredit: Getty Images
Am Samstag sei er bereits operiert worden. Dabei wurden ihm "zwei Platten eingesetzt" und diese "mit sechs Schrauben befestigt", erklärte der 24-Jährige. Es gehe ihm aber gut und er könne auch schon wieder laufen.
Der Heilungsverlauf wird sich allerdings noch länger hinziehen. "Ich darf meine Wirbelsäule sechs bis acht Monate lang nicht belasten, bis die Ärzte all das entfernt haben", so Campregher, der seine Karriere als Profi vor einem Jahr beendet hatte. Zunächst hatten diverse Medien lediglich einen Rippenbruch vermeldet.
Zwei achte Plätze in Teamwettbewerben waren seine größten Erfolge im Weltcup. Den Durchbruch schaffte der Italiener aber nie. In Vikersund kehrte Campregher als Testspringer zurück und hatte bereits im ersten Versuch große Mühe, den Flug am "Monsterbakken" zu stehen.
Bei diesem Sprung habe sein Anzug einen Schaden davongetragen, der womöglich zum späteren Sturz beigetragen habe, so der Ex-Springer. "Ich habe ein elastisches Band in meinem Anzug angebracht, um sicherzugehen, dass ich die Schrittlängenkontrolle im Anzug bestehe. Nach dem ersten Sprung verlor der Anzug an Spannung."
Das Band sei danach zu weich und zu lang gewesen. "Ich hätte mich zurückziehen sollen, aber ich entschied mich, noch einen Sprung zu versuchen." Dabei kam es für Campregher zum folgenschweren Sturz.
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