Skispringen in Villach: Deutsche Springerinnen stürzen in Durchgang zwei ab - Wieder keine Podestplatzierung

Die deutschen Skispringerinnen haben beim Weltcup in Villach nach der "Two-Nights-Tour" nicht für das erste Podest der laufenden Saison sorgen können. In Abwesenheit von Katharina Schmid zeigten die DSV-Athletinnen zwar einen guten ersten Durchgang, büßten im Finale aber noch ordentlich Plätze ein. Den Tagessieg holte die 18-jährige Slowenin Nika Prevc vor Eva Pinkelnig und Abigail Strate.

"Jetzt kommt die Kür!" Prevc-Schwester Nika dominiert in Villach

Quelle: Eurosport

In Abwesenheit der formschwachen Weltmeisterin Katharina Schmid haben die deutschen Skispringerinnen beim Weltcup in Villach die Wiedergutmachung für ihr schwaches Abschneiden beim "Two Nights Tournament" verpasst.
Auf der Kleinschanze in Kärnten lag Anna Rupprecht zur Halbzeit auf Platz zwei, rutschte im Finale aber noch auf Rang neun ab. Damit war die Team-Weltmeisterin beim Sieg der Slowenin Nika Prevc beste DSV-Starterin.
"Der erste Sprung hat gezeigt, was in mir steckt. Das war ein Schritt in die richtige Rechnung", sagte Rupprecht im "ZDF".
Die erste deutsche Podestplatzierung in dieser Saison verpasste sie um rund sieben Meter. Pech hatte Agnes Reisch (Isny), die nach dem ersten Durchgang Siebte war und nach einem Sturz im Finale auf Rang 23 kam.

Messfehler bei Freitag

Die 18 Jahre alte Prevc, die auch die "TNT" gewonnen hatte, siegte nach Sprüngen auf 96,5 und 92,0 m (262,7) mit Riesenvorsprung vor Gesamtweltcup-Siegerin Eva Pinkelnig (Österreich/236,7) und der Kanadierin Abigail Strate.
Rupprecht kam auf 219,5 Punkte. Selina Freitag, die nach einem Messfehler im ersten Durchgang noch auf Platz zwei geführt worden war, belegte Rang 13.
Schmid hatte nach der "TNT" auf den Start in Villach verzichtet und stattdessen einen Trainingsblock eingelegt. Für die Springerinnen war auch in diesem Winter der Wunsch nach einer Vierschanzentournee unerfüllt geblieben.
Lediglich an den deutschen Stationen Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf fanden Springen statt, die österreichischen Tournee-Schauplätze Innsbruck und Bischofshofen bleiben den Männer vorbehalten.

Böse Überraschung für Österreich

Eine böse Überraschung erlebte Gastgeber Österreich: Der nationale Verband ÖSV hatte drei nicht startberechtigte Springerinnen im Rahmen des zusätzlichen Kontingents der nationalen Gruppe für die Qualifikation am Mittwochmorgen gemeldet.
Elisa Deubler, Sahra Schuller und Sara Pokorny erfüllten nicht die nötigen Kriterien (Weltcup- oder Grand-Prix- Punkte bzw. eine Top-15-Platzierung im Continental Cup) und wurden deshalb kurzfristig von der Startliste gestrichen.
(SID)
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Quelle: Eurosport

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