Weltcup in Wisla: Pius Paschke holt nächsten Podestplatz bei Tschofenig-Sieg - Eisenbichler mit frühem Aus
Pius Paschke ist weiter der Mann der Stunde im deutschen Skispringen. Der 34-Jährige sprang am Samstag beim Weltcup in Wisla in beiden Durchgängen auf 127 Meter und holte mit Platz drei seinen bereits vierten Podestplatz in dieser Saison. Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Daniel Tschofenig, der erstmals im Weltcup triumphierte. Markus Eisenbichler schied im ersten Durchgang aus.
Drei Lehren aus Wisla: Saubere Technik alleine reicht nicht
Quelle: Eurosport
Zweiter hinter Daniel Tschofenig (276,8 Punkte) wurde der Schweizer Gregor Deschwanden (275,4). Pius Paschke, der mit dem Podestplatz seine Gesamtweltcupführung erfolgreich verteidigte, fehlten nur 2,9 Zähler auf den Tagessieger.
"Es war natürlich sehr knapp, aber ich bin wieder sehr zufrieden mit meinen Sprüngen. Es war erneut ein guter Wettkampf", resümierte Paschke bei Eurosport seinen Arbeitstag. Zugleich sah er aber auch noch Raum für Verbesserungen: "Heute hatte ich ein besseres Gefühl in der Anlaufspur. Gestern hatte ich ein paar Probleme, aber heute war es besser. In der Luft und bei der Landung gibt es noch ein bisschen was zu verbessern. Es ist auf einem guten Niveau, aber ein bisschen Arbeit gibt es noch zu tun."
Deschwanden durchbrach mit seinem zweiten Platz die beeindruckende Podestserie der Deutschen und Österreicher, die in dieser Saison bisher alle Podiumsplatzierungen unter sich ausgemacht hatten. Zugleich war es der dritte Podestrang seiner Karriere.
Karl Geiger schaffte es nach Sprüngen auf 124,5 und 131 Metern auf Rang acht. Für den Oberstdorfer war es der zweite Top-Ten-Platz in diesem Winter. Mit Philipp Raimund (14.) erreichte ein weiterer DSV-Athlet die Top 15. Stephan Leyhe stellte mit Platz 18 sein bisher bestes Saisonergebnis aus Lillehammer ein.
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Viertes Podest der Saison! Paschke glänzt auch in Wisla
Quelle: Eurosport
Wellinger schwächelt - Eisenbichler früh raus
Andreas Wellinger erlebte dagegen einen kleinen Rückschlag. Nachdem er am vergangenen Wochenende in Ruka noch seinen achten Karriereerfolg feiern konnte, reichte es für den Ruhpoldinger diesmal nur zu Rang 22. Nach dem ersten Durchgang lag Wellinger gar nur auf Platz 26, mit einem Flug auf 127,5 Meter gelang es ihm sich noch etwas zu verbessern.
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Ski Jumping - Wisla - Interview - Paschke
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Für Markus Eisenbichler war schon nach dem ersten Durchgang Schluss. Nach einer Korrektur im ersten Flugdrittel landete der Siegsdorfer schon bei 115,5 Metern und kam so nur auf Platz 40. Für den sechsmaligen Weltmeister war es das zweite frühe Aus in Folge.
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Große Korrektur im Flug: Eisenbichler scheitert früh in Wisla
Quelle: Eurosport
Mannschaftlich stark präsentierten sich wieder einmal die Österreicher, bei denen neben Tagessieger Tschofenig auch Jan Hörl (4.) und Stefan Kraft (7.) überzeugten.
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Dynamischer Geiger segelt in Wisla in die Top Ten
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Das ÖSV-Team war jedoch nicht die einzige Nation, die mit drei Athleten in den Top Ten vertreten war. Auch die Norweger ließen mit Kristoffer Eriksen Sundal (5.), Halvor Egner Granerud (6.) und Fredrik Villumstad (9.) aufhorchen.
Polen verpassen Befreiungsschlag
Einen durchwachsenen Heim-Weltcup erlebten die polnische Mannschaft. Angefeuert von zahlreichen frenetischen Fans wurde Pawel Wasek als Elfter bester Pole. Alexander Zniszczol kam auf Position 16. Für Ex-Tourneesieger Dawid Kubacki reichte es nur zu Rang 25, direkt vor Landsmann Jakub Wolny (26.).
Superstar Kamil Stoch springt seiner einstigen Topform weiter hinterher. Der dreimalige Vierschanzentourneesieger verpasste als 33. das Finale. Auch Simon Ammann (47.) musste im zweiten Durchgang zuschauen.
Am Sonntag steht in Polen ein weiteres Einzelspringen (ab 15:00 Uhr bei Eurosport und auf discovery+) an. Anschließend geht es für die Skispringer nach Titisee-Neustadt, wo am nächsten Wochenende für das DSV-Team der erste Heimweltcup der Saison ansteht.
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Highlights: Premierensieg für Tschofenig - Paschke wieder stark
Quelle: Eurosport
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