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Championship League

Aus einem Guss: Liang und Wilson dominieren mit Centuries am laufenden Band

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Liang Wenbo überzeugte in der ersten Gruppenphase bei der Championship League

Fotocredit: Imago

VonRolf Kalb
05/06/2020 Am 08:04 | Update 05/06/2020 Am 08:04
@Rolf_Kalb

Liang Wenbo spielte bei der Championship League souverän, als hätte es keine Pause gegeben. Er dominierte seine Gruppe und spielte drei Centuries. Höhepunkt war ein 3:0 über Mark Selby im letzten Match. Ähnlich stark präsentierte sich Gary Wilson, der in seiner Gruppe ebenfalls alle seine drei Matches gewann und wie Liang nur einen Frame abgab. Wilson schaffte sogar vier Centuries.

Liang begann bei seinem 3:1 in seinem ersten Gruppenspiel mit einem Break von 100 Punkten, und das gab die Marschrichtung vor. Im letzten Frame spielte er mit einer 117 gleich sein zweites Century. Anschließend schlug er Lee Walker mit 3:0 und schaffte dabei eine weitere dreistellige Serie. Vor dem Duell um den Gruppensieg gegen Mark Selby hatte der Chinese damit die besseren Karten, denn ihm hätte schon ein Remis gereicht. Liang aber war auch in diesem Match der klar bessere Spieler.

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Als Liang die 2:0-Führung geschafft hatte, war die Entscheidung gefallen und damit bei Selby auch die Luft raus. Bezeichnend war die leichte Rote, die der dreimalige Weltmeister im dritten Frame verschoss. So machte Liang den glatten 3:0-Sieg perfekt.

Die Niederlage bedeutete für Selby, dass er in dieser Gruppe fünf noch auf den dritten Rang hinter Joe O’Connor zurückfiel. O’Connor hatte gegen Selby nur knapp einen Sieg verpasst, spielte beim 2:2 aber eine 143. Das ist nicht nur das bisher höchste Break bei der Championship League, sondern auch eine neue Karriere-Bestleistung für ihn.

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Gary Wilson spielte in der Gruppe 14 eine ähnlich dominante Rolle. Er startete mit einem 3:0 über Mitchell Mann, schlug dann John Astley mit 3:1 und ließ zum Abschluss auch Gerard Greene, der Matthew Stevens ersetzte, mit 3:0 keine Chance. Zwar war der erste Frame gegen Greene eine zähe Angelegenheit, aber dann spielte Wilson mit 125 und 134 Punkten zwei Total Clearances in Folge.

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