Luca Brecel droht Absturz aus Top-64 und Verlust der Tour-Card - 2023 gewann der Belgier die Weltmeisterschaft
VonNiklas Bien
Publiziert 11/10/2024 um 14:45 GMT+2 Uhr
2023 war das Jahr von Luca Brecel: Als erster Belgier überhaupt gewann der 29-Jährige die Snooker-Weltmeisterschaft und katapultierte sich mit dem Weltmeister-Preisgeld von 500.000 Pfund auf den zweiten Platz der Weltrangliste. Ein Jahr später ist von dem riesigen Erfolg nicht mehr viel übrig. Brecel droht der Absturz aus den Top-64 und damit der Verlust der professionellen Tour-Card.
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Quelle: Eurosport
Nach aktuellem Stand stürzt die Nummer 6 der Welt zum Saisonende auf den 60. Platz ab. Mit dann 73.900 Punkten beträgt die Differenz auf den verhängnisvollen 65. Platz weniger als 10.000 Punkte - dort rangiert aktuell Marco Fu aus Hongkong mit 64.000 Punkten.
Klar ist: Der Weltmeister von 2023 hat es noch in der eigenen Hand, genug Punkte zu sammeln, um dem sportlichen Super-GAU zu entgehen. Dafür braucht der Belgier aber eine deutliche Form-Steigerung - gerade einmal vier Spiele gewann Brecel in dieser Saison.
Logisch, dass er dadurch schon die Qualifikation für Turniere wie die Wuhan Open und den International Championship im kommenden Monat verpasste - und damit gleichzeitig auch wichtige Möglichkeiten, in der Rangliste Boden gutzumachen.
Brecel steht vor den Northern Ireland Open (20. bis 27. Oktober live bei Eurosport und discovery+) mächtig unter Druck. In der ersten Runde trifft der 29-Jährige auf den talentierten Chinesen He Guoqiang. Der 24-Jährige sorgte zuletzt für Aufsehen, als er Ronnie O'Sullivan bei den Britsh Open in der Runde der letzten 64 ausschaltete.
Brecel 2024 nur die 92 der Welt
Es steht einiges auf dem Spiel für Brecel, der in der Jahresrangliste aktuell nur auf Platz 92 zu finden ist. DIe Weltrangliste im Snooker wird über zwei Jahre berechnet
Fällt der Belgier aus den Top-64, würde er seinen sicheren Platz auf der Tour verlieren und müsste sich über die Q School zurückkämpfen, dem "Unterbau" der World Snooker Tour - noch hat er es in der eigenen Hand.
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