Joe Swail war mit einem Top-Break von 78 Punkten mit 2:0 in Führung gegangen, ehe Mark Selby dank seiner 76 seinen ersten Frame holte. Als Swail dann aber den vierten Frame auf eine Re-spotted Black gewann stand der Titelverteidiger am Rande des Ausscheidens.
Dank Breaks von 66 und 82 Punkten schaffte er es dann aber trotzdem in den Decider. Als Swail da einen langen Einsteiger verschoss antwortete Selby mit einer 51, die am Ende ausreichte.
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Lines geht gegen Amateur unter

Den Schlusstag erreicht hat auch Michael White. Zwar hatte er zum Auftakt bei seinem 4:3 über Adam Duffy Mühe, doch dann setzte er sich souverän mit 4:1 gegen Robbie Williams und 4:0 gegen Mike Dunn durch.
Sein walisischer Landsmann Matthew Stevens dagen verpasste die letzten 16. Stevens agierte zunächst bei seinem 4:1 über Kacper Filipiak und seinem 4:0 über Sam Craigie überzeugend, scheiterte dann aber klar mit 1:4 an Mark Joyce. Eine noch herbere Pleite erlebte dagegen Oliver Lines. Der ging in seinem Auftaktmatch gegen den Amateur Oliver Brown mit 0:4 unter.

O'Connor verpasst Sprung ins Achtelfinale

Lukas Kleckers scheiterte schon in der ersten Runde mit 2:4 an Joe O’Connor. Der deutsche Neu-Profi, der während seines gesamten Matches mit dem Tisch nicht richtig zurechtkam, verschoss im ersten Frame eine riskante Rote auf die Mitte O’Connor konterte mit einer 82. In einem 73-Minuten-Frame glich Kleckers dann aber aus.
Vorentscheidend war der vierte Frame, in dem O’Connor nach einem Safe-Fehler des Esseners auf Pink das 3:1 schaffte. Der Schlüssel aber, so Kleckers, war etwas anderes: „Ich habe aus meinen Chancen nie genügend Punkte gemacht; Minibreaks reichen da nicht.“ O’Connor erreichte auch die dritte Runde, verpasste aber den Sprung ins Achtelfinale durch ein 0:4 gegen Ian Burns.

Qualifikant Dietzel scheitert knapp

Nur knapp scheiterte der deutsche Qualifikant Roman Dietzel, ebenfalls aus Essen, an einer großen Überraschung. Er unterlag in der ersten Hauptrunde Jack Lisowski mit 3:4.
Dietzel hatte den ersten Frame gewonnen und erzwang später mit einer schönen 65 einen siebten Frame. Einen Fehler des Deutschen nutzte da aber Lisowski zum entscheidenden Break von 78 Punkten.
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