Saudi Arabia Masters: Ronnie O'Sullivan glänzt im Halbfinale mit Maximum Breaks - Neil Robertson souverän im Finale

Was für eine Show: Ronnie O'Sullivan steht nach einem historischen Abend im Finale des Saudi Arabia Masters. Gegen Chris Wakelin gelangen "The Rocket" zwei Maximum Breaks bei seinem 6:3-Sieg. Er ist erst der zweite Spieler der Geschichte, der dieses Kunststück vollbrachte. Im Finale trifft er auf Neil Robertson, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und Elliot Slessor klar mit 6:3 besiegte.

O'Sullivan schreibt Geschichte mit Maximum Break

Quelle: Eurosport

Direkt zum Auftakt spielte O'Sullivan ein Maximum Break und wurde mit 49 Jahren zum ältesten Spiele, der eine 147 auflegte. Er ließ darauf ein weiteres Break mit 142 Punkten folgen.
Im Anschluss war die Partie ausgeglichener und Wakelin kam heran, konnte sogar auf 3:3 ausgleichen. Darauf ließ der wohl beste Snooker-Spieler aller Zeiten ein weiteres Maximum Break folgen und beendete die Partie standesgemäß mit einer Clearance von 134 Punkten. Zwei Maximum Breaks in einer Session waren zuvor noch keinem anderen Spieler gelungen.
Im April hatte Jackson Page ebenfalls zwei 147er bei seinem 10:2 Erfolg in der dritten Runde der WM-Qualifikation gegen Allan Taylor geschafft - allerdings nicht beide am gleichen Tag. Sein erstes Maximum Break spielte er im achten Frame der ersten Session am Sonntag, das zweite ließ er in Frame zwölf der zweiten Session am Montag folgen.
"Es war die verrückteste Partie, die ich je gespielt habe", sagte O'Sullivan im Anschluss bei Eurosport. Gut aufgelegt sagte er weiter: "Ich genieße es zu spielen. Ich habe jedes Match in dieser Saison genossen."

O'Sullivan lobt Gegner Wakelin: "Ein Monster"

Auch für seinen Kontrahenten hatte er nur Lob übrig, der nach dem Raketenstart seines Gegners die Ruhe bewahrte und ins Spiel zurückfand. "Chris ist ein Monster, er ist so solide. Er ist besser als solide, wenn wir das sagen, ist es als Kompliment gemeint. Es ist so schwer, ihn als Spieler zu brechen. Er ist ein exzellenter Gegner."
Die beiden Maximum Breaks bringen dem Engländer ein sattes Preisgeld von 147.000 Pfund ein. Jackson Page ist der einzige andere Spieler mit zwei Maximums in einer einzigen Partie. Ihm gelang es in diesem Jahr in der Qualifikation für die WM.
picture

O'Sullivan nach historischer Nacht: "Verrücktestes Match meines Lebens"

Quelle: Eurosport

Robertson souverän ins Endspiel

Eine Hürde wartet noch auf den ersten Turnier-Sieg O'Sullivans seit 2024. Im Finale trifft er auf Neil Robertson, der Elliot Slessor ebenfalls mit 6:3 besiegte.
Für den Australier ist es der erste Finaleinzug seit dem World Grand Prix im vergangenen Jahr. Der ehemalige Weltranglistenerste lag das gesamte Match über in Führung und gewann, nachdem sein englischer Konkurrent auf 3:5 verkürzen konnte, im neunten Frame.
"Ich wusste, wie groß dieses Match für Elliot war", sagte Robertson über seinen Gegner nach der Partie bei Eurosport. "Ich kenne ihn sehr gut, wäre ich Zuschauer gewesen, hätte ich ihm das Finale gegönnt."
picture

Sensationell: O'Sullivan mit zweitem Maximum im Halbfinale

Quelle: Eurosport



Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung