Shanghai Masters: Shaun Murphy fegt seine Auftakthürde Fuyuan Han davon - Auch Barry Hawkins souverän weiter
Barry Hawkins ist mit einem Sieg gegen Wu Yize ins Shanghai Masters gestartet. Der Engländer bezwang den Chinesen 6:4. Hawkins entschied direkt die ersten drei Frames für sich, wobei ihm zum Auftakt ein Century Break über 102 Punkte gelang. Wu kam zwar auf 2:3, 3:4 und 4:5 heran, doch gegen Hawkins, der in sechs Frames mit Breaks über 60 oder mehr Punkte brillierte, war er letztlich chancenlos.
Ausrufezeichen im ersten Frame: Zhang spielt Mega-Century
Quelle: Eurosport
Einen echten Thriller lieferte das chinesische Duell zwischen Zhang Anda und Yuan Sijun. Zhang legte mit einem Century Break über 139 Punkte in Frame eins los wie die Feuerwehr.
Wie Hawkins ging auch der 33-Jährige schnell 3:0 in Führung. Yuan kam nur in Frame zwei dazu, eine Rote zu lochen, während Zhang in Frame drei mit 116 Zählern ein weiteres Century gelang.
Dann drehte sich die Partie plötzlich. Yuan gewann die nächsten drei Frames und glich zum 3:3 aus. Zhang schlug mit einem 66:36 zurück, doch Yuan drehte erneut auf und ging in der Folge sogar beim Stand von 5:4 erstmals in Führung, konnte seinen Triumph aber nicht vollenden.
Zhang wandte das drohende Aus durch ein 68:61 ab, bevor er den Decider durch ein Break über 79 Punkte für sich entschied und mit 6:5 ins Achtelfinale einzog.
Murphy macht kurzen Prozess
Chris Wakelin machte seine Sache dagegen deutlich souveräner. Gegen Zhou Jinhao siegte der Engländer 6:3, der gegen seinen 17-jährigen Kontrahenten zu keinem Zeitpunkt zurücklag.
Noch schneller zog Shaun Murphy in die nächste Runde ein. Der Weltranglisten-14. schlug Lokalmatador Fuyuan Han klar mit 6:0. Dabei war vor allem das starke Break Building des 42-Jährige entscheidend.
Bis auf den dritten Frame spielte er in jedem Abschnitt ein Break von über 50 Zählern. Fuyuan blieb zwar gefährlich, konnte aber nicht mithalten.
Erst in der späten Session entschied sich die im ersten Fenster gestartete Partie zwischen Si Jiahui und Xinbo Wang. Xinbo hatte zunächst 3:1 vorne gelegen, bevor Si auch dank zweier Century Breaks (110, 118) zu seinen Gunsten auf 4:3 drehte.
Robertson startet stark
Xinbo glich noch einmal aus, doch Si ging mit einer 5:4-Führung in die Pause. In der zweiten Session fackelte der 23-Jährige nicht lange und holte sich den zehnten Frame zum 6:4 durch ein Break über 83 Punkte.
Weniger spannend war das Spiel von Neil Robertson gegen Pang Junxu. Robertson gewann mit 6:2. Der Australier spielte zu Matchbeginn zwei Century Breaks (137, 102), schnappte sich auch den dritten Frame und widerstand den Versuchen Pangs, das Match zu drehen, auch wenn der Chinese seinerseits in Frame vier ein hohes Century verbuchte (131).
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Der entscheidende Frame: Evans löst Ticket für Hauptfeld
Quelle: Eurosport
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