Snooker-WM 2025: Ronnie O'Sullivan macht gegen Si Jiahui Halbfinaleinzug klar - Judd Trumps Sturmlauf zu viel für Luca Brecel
Update 30/04/2025 um 23:33 GMT+2 Uhr
Judd Trump und Ronnie O‘Sullivan haben das Halbfinale bei der Snooker-Weltmeisterschaft erreicht. Der Weltranglistenerste spielte eine überragende Abendsession gegen Luca Brecel, den Weltmeister von 2023, und gab nicht einen einzigen Frame beim 13:8-Sieg ab. Rekord-Champion O’Sullivan bezwang Si Jiahui aus China seinerseits mit 13:9 und trifft nun auf dessen Landsmann Zhao Xintong.
O'Sullivan bezwingt Si und zieht ins Halbfinale ein
Quelle: Eurosport
Trump bekommt es hingegen mit dem dreimaligen Weltmeister Mark Williams aus Wales zu tun, der in einem wahren Drama den schottischen Altmeister John Higgins bezwang.
Die beiden Top-Favoriten des Turniers waren beim Stand von 8:8 zurück an den Tisch gekehrt. In der ersten Session war der "Juddernaut" noch in Führung gegangen (5:1), dann aber drehte Brecel auf.
Am Abend aber fand der Mann aus Bristol zurück zu seiner überragenden Form, die er bereits über das gesamte Jahr demonstrierte. Trump schaffte gleich in den ersten beiden Frames Century-Breaks, es waren Nummer 103 und Nummer 104 in dieser Saison.
In der Folge konnte der Crucible-Champion von 2019 sein hohes Niveau halten und sich auch die letzten drei Frames zum 13:8-Sieg sichern.
"Ich war richtig glücklich, dass ich in der zweiten Session noch das 8:8 geschafft habe", sagte Trump im Interview nach dem Match. "Das hat mich für die Abend-Session erlöst. Ich habe mich in der Pause nur aufs Bett gelegt und versucht, ein bisschen zu schlafen und zu entspannen. Ich hatte Glück, dass ich schnell reingekommen bin, das hat das Spiel letztendlich gedreht."
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/30/image-c601367f-14a9-48e7-aafa-a147a2029131-85-2560-1440.jpeg)
Start nach Maß: Trump eröffnet Session mit Century
Quelle: Eurosport
O'Sullivan nutzt Sis Patzer und greift nach Rekord-Titel
Am Parallel-Tisch war O'Sullivan, der in diesem Jahr nach seinem achten WM-Titel greift und damit zum alleinigen Rekordhalter der Modern Era aufsteigen würde, mit einem 10:6 in die dritte und entscheidende Session gegangen.
Doch sein chinesischer Gegner übte früh Druck aus, lag schnell nur noch zwei Frames zurück. Dann aber leistete sich Si einen seiner zahlreichen Fehler, O'Sullivan behielt hingegen die Nerven und brachte den Sieg letztlich souverän ins Ziel.
"Ich habe heute schon einiges daneben gehauen. Das ist wirklich beunruhigend. Aber es ist so, wie es ist", sagte O’Sullivan im Interview bei "TNT Sports" gewohnt selbstkritisch über sein Spiel. "Ich versuche einfach, weiterzumachen und hoffe, dass es irgendwie klappt.
O'Sullivan: "Schlechter kann ich nicht werden"
Noch deutlicher wurde "The Rocket" im Anschluss bei der "BBC". "Ich spiele schrecklich und mein Queue fühlt sich schrecklich an, aber ich bin immer noch hier", sagte O'Sullivan.
"Ich werde mit dem, was ich bisher gemacht habe, nicht davonkommen. Schlechter kann ich nicht werden, wenn man so will", ergänzte er.
Der 49-Jährige trifft in seinem Halbfinale nun auf den Chinesen Zhao Xintong, der bereits am Vormittag Chris Wakelin mit 13:5 bezwang.
Das könnte Dich auch interessieren: "O'Sullivan hat leichtes Spiel": Verwunderung über Turnierbaum
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/30/image-e1a8d31b-f536-4bc7-908e-2c184513b541-85-2560-1440.png)
Raunen im Crucible: Higgins lässt dicke Chance auf Blau liegen
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung