Snooker-WM 2026: Judd Trump scheitert im Achtelfinale überraschend an Hossein Vafaei - Iraner schaltet Nummer eins aus

Judd Trump ist überraschend bei der Snooker-WM 2026 gescheitert. Der Weltranglistenerste aus England unterlag dem Iraner Hossein Vafaei im Decider mit 12:13 und muss damit vorerst seinen Traum vom zweiten Weltmeistertitel begraben. Für Vafaei, der sich nach einem 7:10-Rückstand zurückkämpfte und auch in der Endphase des Matches 11:12 zurück lag, ist es dagegen der größte Sieg im Crucible Theatre.

Trump muss tatenlos zusehen: Vafaei macht WM-Überraschung perfekt

Quelle: Eurosport

Für Trump setzte sich damit eine schwarze Serie fort: Der 36-Jährige gewann in dieser Saison lediglich einen von neun Decidern, zeigte sich im Anschluss jedoch als fairer Verlierer.
"Das war einfach nicht gut genug, ich hatte meine Chancen im Decider", sagte er und ergänzte: "Hossein hat ein fantastisches Finish hingelegt. Ich wurde an diesem Tag vom besseren Spieler geschlagen. Er hat zwei fantastische Breaks gespielt, und ich hoffe, dass er den Titel holt."
Für den Weltranglisten-32. Vafaei ist es ein sportlich höchst erfolgreiches, aber persönlich schwieriges Turnier, in Gedanken ist er in der Heimat.
"Es ist derzeit sehr schwer, Iraner zu sein", sagte Vafaei vor dem Vergleich mit Trump: "Es ist, als würde man zehn Menschen auf den Schultern tragen. Das ist sehr schwer."
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Trump nach Aus gegen Vafaei: "Hatte Chancen im letzten Frame"

Quelle: Eurosport

Vafaei: "Ich bin so glücklich"

Entsprechend gelöst war der 31-Jährige nach seinem überraschenden Sieg im Crucible.
"Es ist ein tolles Gefühl. Gegen den Weltranglistenersten zu spielen, mit dem ich auch noch befreundet bin, und dann das Match noch zu drehen - ich bin so glücklich", sagte Vafaei bei Eurosport.
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Vafaei nach Achtelfinal-Coup gegen Trump: "Großartiges Gefühl"

Quelle: Eurosport

Angesprochen auf seine Nervenstärke in den entscheidenden Momenten, entgegnete er: "Ich habe in der Vergangenheit nicht immer meine Fähigkeiten im Crucible gezeigt. Ich habe mir deshalb selbst gesagt: 'Bleib ruhig und vertraue auf deine Qualität.'"
Dieser Plan ging vollends auf.
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Wie ein Strahl: Vafaeis zimmert rote Kugel in die Tasche

Quelle: Eurosport

Vafaei kämpft sich nach Rückstand zurück

Vafaei kämpfte sich nach einem 7:10-Rückstand zurück, holte vier Frames in Folge und ging damit erstmals seit seiner zwischenzeitlichen 7:6-Führung am Vortag wieder in Front.
Allerdings konterte Trump umgehend und ging nach einem 64er Break mit 12:11 in Führung - der Favorit war somit nur noch einen Frame vom Sieg entfernt.
Doch erneut zeigte Vafaei Moral und schickte die Partie mit einem Break von 106 Punkten in den Decider, in dem er der nervenstärkere Spieler war.
Mit einem 91er Break machte er letztlich die Überraschung perfekt. Im Viertelfinale bekommt es Vafaei nun mit dem Chinesen Wu Yize zu tun.
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Mit Karacho: Vafaei befördert weiße Kugel vom Tisch

Quelle: Eurosport

Robertson schaltet Wakelin aus

Vor Trump waren am Montag bereits Ronnie O'Sullivan sowie Mark Selby ausgeschieden. Besser machte es dagegen Neil Robertson, die Nummer drei der Weltrangliste.
Der "Thunder from Down Under" setzte sich mit 13:7 gegen den Briten Chris Wakelin durch und trifft in der nächsten Runde nun auf O'Sullivan-Bezwinger John Higgins (Schottland).

Die Viertelfinalpartien im Überblick:

Mark Allen (NIR) - Barry Hawkins (ENG) -:-
Zhao Xintong (CHN) - Shaun Murphy (ENG) -:-
Wu Yize (CHN) - Hossein Vafaei (IRN) -:-
Neil Robertson (AUS) - John Higgins (SCO) -:-
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Aus für O'Sullivan: Higgins gewinnt Achtelfinal-Krimi im Decider

Quelle: Eurosport


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