Snooker-WM 2026: Ronnie O'Sullivan legt furios los im Achtelfinale - Kyren Wilson fliegt gegen Mark Allen raus
Update 25/04/2026 um 23:22 GMT+2 Uhr
Ronnie O'Sullivan hat einen formidablen Start in sein WM-Achtelfinale gegen den Schotten John Higgins hingelegt. "The Rocket" dominierte die erste Session und erspielte sich eine klare 6:2-Führung. Kyren Wilson ist derweil überraschend ausgeschieden. Gegen Mark Allen wurde dem Engländer beim 9:13 vor allem der katastrophale 0:5-Start zum Verhängnis, den der "Warrior" nicht mehr korrigieren konnte.
"Welcome to the Party!" O'Sullivan spielt perfekte lange Rote
Quelle: Eurosport
O'Sullivan erwischte einen guten Start, ging mit einem 86er-Break mit 1:0 in Führung gegen Higgins.
Der Schotte konterte zwar mit dem Ausgleich, danach aber zog der Superstar und siebenmalige Weltmeister bis zum Mid Session Interval auf 3:1 davon.
Vor allem mit dem 137er-Break im vierten Frame sorgte "The Rocket" für ein Raunen im Crucible Theatre. Nach der Pause war es erneut O'Sullivan, der den Takt vorgab. Der 50-Jährige erhöhte mit einem 95er-Break auf 4:1.
Higgins' leise Hoffnung, nach dem Gewinn des sechsten Frames eine Aufholjagd einzuleiten, machte O'Sullivan mit zwei Frames in Folge zum 6:2 zunichte.
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O'Sullivan profitiert von Fluke - Superstar im Glück gegen Higgins
Quelle: Eurosport
Der Schotte muss nun auf die zweite Session hoffen (Sonntag ab 20:00 Uhr live bei Eurosport und im Stream bei HBO Max).
Wilson kann Top-Niveau nicht abrufen und legt Fehlstart hin
Wilson fand über die gesamten drei Sessions nie wirklich zu seinem besten Spiel. Bereits in der ersten Session geriet er zwischenzeitlich mit 0:5 in Rückstand und haderte dabei immer wieder mit seinem Queue.
Dennoch kämpfte sich der Weltmeister von 2024 eindrucksvoll zurück: Sessionübergreifend gewann er sechs Frames in Folge und ging in der zweiten Session sogar mit 6:5 in Führung.
Dann kam erneut ein Bruch in sein Spiel. In die entscheidende Session am Samstag ging Wilson mit einem 6:9-Rückstand. Zwar erwischte der 34-Jährige wieder einen guten Auftakt, konnte sein Momentum diesmal jedoch nicht nutzen.
Gegen einen stark aufspielenden Allen unterliefen dem Weltranglistenzweiten immer wieder Fehler, die der Nordire konsequent ausnutzte. Ein Highlight war ein brillantes Double zum 11:8 – der Schlüsselmoment in dieser Phase des Spiels.
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Mit ganz viel Gefühl: Allen spielt starkes Double
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Wilson ohne Glück - und mit viel Pech
Auch danach blieb Wilson dran und bewahrte sich seine positive Ausstrahlung. Beim Stand von 9:11 wollte der "Warrior" einen Frame mit einem Trickshot krönen – doch wie so vieles an diesem Tag misslang auch dieser Versuch. Stattdessen stoppte er seine eigene Schwarze mit dem Queue und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.
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Das ging schief: Wilson verhindert eigenen Trickshot
Quelle: Eurosport
Und wie es im Sport oft läuft: Wenn das Glück fehlt, kommt auch noch Pech hinzu. Beim Versuch, auf 10:12 zu verkürzen, spielte Wilson zwar eine starke lange Rote, doch die Kugel berührte mehrfach die Taschenkanten und fiel einfach nicht.
Allen nun gegen Williams-Bezwinger Hawkins
Allen nutzte solche Momente im gesamten Match konsequent aus und sicherte sich den Sieg mit 13:9.
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Ist das bitter! Wilson verpasst Rot um Haaresbreite
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Im Viertelfinale trifft Allen nun auf Barry Hawkins. Der 47-Jährige nutzte seinen Vorsprung von 12:8 nach der zweiten Session gegen Mark Williams, um sich mit 13:9 das Ticket fürs Viertelfinale zu sichern.
Robertson gibt Führung aus der Hand
Neil Robertson ist seinem Achtelfinale mächtig gefordert. Gegen Chris Wakelin gab der Weltmeister von 2010 einen Drei-Frame-Vorsprung aus der Hand und geht nun mit einem 4:4 in die zweite Session.
Robertson scorte von Beginn an konstant und wurde im zweiten Frame erstmals belohnt. Mit einem 70:0 stellte "The Thunder from Down Under" auf 1:1. Dann schnappte sich Robertson auch die nächsten drei Durchgänge und ging mit 4:1 in Führung.
Alles sah danach aus, als könnte der Weltranglistendritte seinen Vorsprung noch ausbauen. Wakelin wehrte sich allerdings und konnte dank eines 77er-Breaks verkürzen. Auch die zwei nächsten Frames gewann der Engländer zum 4:4.
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Murphy nach Gala: "Gibt keinen, der so hart gearbeitet hat wie ich"
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