Kyren Wilson erwischte gegen Ronnie O’Sullivan einen Traumstart: Mit Breaks von 92 und 117 Punkten ging er schnell mit 2:0 in Führung. Erst im dritten Frame bekam O’Sullivan nennenswert Tischzeit und nutzte das zum 1:2, bevor er mit einer 115 zum 2:2 ausglich.
Nach der Pause zog Wilson dann aber mit Top-Breaks von 66 und 71 Punkten auf 5:3 davon. Den schnellen Schritt über die Ziellinie schaffte er jedoch nicht. Gleich zweimal hatte er Pech, weil er nach einem Split keine Fortsetzung hatte, aber er vergab durchaus auch mögliche Siegchancen. Mit Clearances von 64 und 83 Punkten glich O’Sullivan erneut aus.
Im entscheidenden Frame lochte O’Sullivan die erste Rote, doch er verschoss direkt danach einen leichten braunen Ball. Wenig später lochte Kyren Wilson wie so oft an diesem Nachmittag eine lange Rote und verließ den Tisch erst nach einem Break von 102 Punkten, seinem zweiten Century im Match.
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UK Championship 2021: Der Spiel- und Sendeplan
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Luca Brecel hat nun in seinen letzten drei Matches 18 von 21 Frames gewonnen. Das 6:2 über Anthony McGill war aber kein Spaziergang, wie das Ergebnis es vielleicht vermuten lässt. Gleich mehrere Frames dominierte der Belgier zwar mit einem frühen Break, aber er vermochte es nicht, den Framegewinn wirklich sicher zu machen. Ein ums andere Mal kämpfte McGill noch um Snooker und verwickelte Brecel in langwierige taktische Duelle.

"Riesenglück!" Wilson locht Blau mit unfassbarem Fluke

Der Belgier hielt dem Druck jedoch Stand. Vier Breaks von mehr als 50 Punkten spielte er. Den klaren Sieg verdankte er aber auch seinen Allround-Qualitäten.
Zhao Xintong gewann bei seinem 6:2 im Viertelfinale über Jack Lisowski sechs Frames in Folge. Beide gingen wie erwartet kompromisslos offensiv in das Match. Lisowski gewann die ersten beiden Frames mit Breaks von 79 und 63 Punkten. In den nächsten beiden Durchgängen vergab er aber eine Reihe von Chancen. Statt 3:1 oder gar 4:0 stand es zum Interval 2:2.
Davon erholte sich Lisowski nicht mehr. Zhao spielte nun mit sehr viel Selbstbewusstsein und einer großen Sicherheit beim Lochen. Knackpunkt war der fünfte Frame: Der Engländer hatte eine 61 vorgelegt, verschoss dann aber Grün. Mit einer 74 fing ihn Zhao noch ab und ließ dann Breaks von 56, 56 und 83 Punkten zum klaren Sieg folgen.
Barry Hawkins erreichte das Finale durch ein 6:1 über Andy Hicks. Hawkins gelangen nicht viele Breaks, aber er kontrollierte die meisten Frames. Hicks, der Nummer 102 der Weltrangliste, fehlte nach vier 6:5-Siegen am Ende auch die Kraft.
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Traumstart gegen O'Sullivan: Wilson spielt Century von 117 Punkten

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