UK Championship: Ronnie O'Sullivan scheitert überraschend früh an Zhou Yuelong - Kyren Wilson hadert und verliert
Update 03/12/2025 um 00:37 GMT+1 Uhr
Ronnie O'Sullivan ist bei der UK Championship bereits in der ersten Runde überraschend ausgeschieden. "The Rocket" unterlag in York Zhou Yuelong 4:6. O'Sullivan legte einen wahren Fehlstart in das Auftaktspiel hin und musste einem frühen Rückstand hinterherrennen. Ein folgenschwerer Fehler im siebten Frame brachte Zhou auf die Siegerstraße. Auch Kyren Wilson musste schon die Koffer packen.
Erster Framegewinn: O'Sullivan taut nach Fehlstart auf
Quelle: Eurosport
Für Ronnie O'Sullivan ist die UK Championship in York bereits nach der ersten Runde vorbei. Der siebenmalige Weltmeister unterlag Zhou Yuelong aus China nach einem Fehlstart und mehreren Patzern. "The Rocket" lag bei seinem Auftaktmatch schnell 0:2 zurück. Sein Gegner schnappte sich die beiden knappen Frames (63:50/66:53) in abgeklärter Manier.
Dann taute auch O'Sullivan so allmählich auf. Der Engländer punktete besser und gewann seinen ersten Frame 119:0. Danach ließ der 49-Jährige, der mittlerweile schon seit knapp elf Monaten auf einen Turniersieg wartet, sein einziges Century folgen. 123 Punkte sorgten für den Ausgleich und es schien, als sei O'Sullivan in der Partie angekommen.
Doch die Zuschauer im York Barbican sahen sich getäuscht. Jeder knappe Frame ging an Zhou - so auch der fünfte zur 3:2-Führung (67:62). Wieder konnte O'Sullivan kontern und glich erneut aus.
Doch langsam schlichen sich immer größere Fehler beim Engländer ein. Im siebten Frame verpasste O'Sullivan beim Stand von 64:38 aus seiner Sicht einen langen Pot auf Gelb und holte Zhou an den Tisch zurück. Der Weltranglisten-29. ließ sich die Chance nicht entgehen, räumte den Tisch leer und gewann den Durchgang am Ende 65:64. Allgemein hatte O'Sullivan nur eine Quote von 45 Prozent bei langen Bällen.
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Folgenschwerer Fehler von O'Sullivan: Zhou klaut Frame 7
Quelle: Eurosport
Probleme bei O'Sullivan
Zhou legte im Anschluss per Century (125 Punkte) nach und brauchte nach dem 5:3 nur noch einen Frame zum Sieg. O'Sullivan stemmte sich nochmals gegen die drohende Niederlage und konnte auf 4:5 verkürzen.
Ein nächster folgenschwerer Fehler kostete ihm dann aber das Spiel. Zhou legte dem Engländer Gelb vor, die "The Rocket" auch problemlos lochte. Allerdings snookerte sich der siebenmalige Weltmeister praktisch selbst und musste Grün über Umwege anspielen. Zhou kam an den Tisch zurück und sorgte mit einer 25er-Clearance für den 6:4-Endstand.
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O'Sullivan zeigt Nerven: "The Rocket" snookert sich selbst
Quelle: Eurosport
Selby dank perfektem Start weiter
Mark Selby hat hingegen die nächste Runde erreicht. Der Engländer konnte sich dabei auf seinen starken Start verlassen und Lei Peifan am Ende 6:2 besiegen.
Der viermalige Weltmeister startete mit einer 5:0-Führung gegen einen überforderten Chinesen. Highlight war das 133er-Century im fünften Frame.
Dann konnte aber auch Lei zeigen, was er kann. Selby ließ etwas nach und der Weltranglisten-31. verkürzte auf 5:2. Der Engländer konnte dabei nur 17 Zähler entgegensetzen.
Davon ließ sich Selby aber nicht beirren und gewann den entscheidenden Frame zum Sieg mit 86:45. Der Engländer trifft nun in der nächsten Runde auf Zhou.
Wilson muss Koffer packen
Anders als bei Selby heißt es für Kyren Wilson schon wieder Koffer packen. Der Weltranglistenzweite verlor überraschend gegen Elliot Slessor 4:6. Dabei begann das Spiel zwischen den beiden Engländern sehr ausgeglichen. Nach vier Frames stand es 2:2. Einen zufriedenen Eindruck erweckte Wilson allerdings nicht. Ganz im Gegenteil: Der Weltmeister von 2024 ließ teils leichte Potts liegen und schlug mehrfach danach die Hände vors Gesicht.
Nach der 3:2-Führung für Slessor motivierte sich "The Warrior" gar mit einer Notiz, auf der unter anderem "World Champ 2024" zu lesen war. Der Effekt blieb zunächst aus, Slessor stellte durch 83:6 auf 4:2.
Wilson stand nun unter Druck, wusste damit allerdings umzugehen. Erst spielte der 33-Jährige ein Century, dann ließ er eine 91 zum Ausgleich folgen. Das gab Wilson trotzdem keine Sicherheit in seinem fehlerbehafteten Auftritt.
Slessor sicherte sich die zwei folgenden Frames und gewann das Spiel.
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"Weltmeister 2024": Wilson motiviert sich mit Notiz
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Hawkins wird Favoritenrolle gerecht
Slessor trifft nun in der zweiten Runde auf Barry Hawkins, der seine Partie gegen David Lilley ebenfalls mit 6:4 für sich entschied.
Der Weltranglisten-14 erwischte keinen guten Start und lag nach einem 58:68 zurück. Schnell berappelte sich Hawkins und sicherte sich die 2:1-Führung.
Dann drehte Lilley allerdings auf. Der Engländer überzeugte mit einem 97er und einem 79er-Break und ging in Führung. Hawkins blieb in beiden Frames ohne eigenen Punkt.
In der Folge konnte der 46-Jährige das Spiel allerdings wieder auf seine Seite ziehen. Drei Durchgänge in Serie gewann Hawkins und stand einen Framegewinn vor dem Einzug in die zweite Runde.
Zunächst musste er sich noch gedulden, da Lilley weiterkämpfte und auf 4:5 verkürzen konnte. Der zehnte Frame war allerdings der Schlusspunkt. Mit einem 70:39 gewann Hawkins das Spiel und zog in die zweite Runde ein.
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Century von "The Rocket": O'Sullivan brilliert in York
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