Graeme Dott hatte gegen Tom Ford den besseren Start erwischt. Mit Breaks von 81 und 67 Punkten war er mit 2:0 in Führung gegangen und stand kurz vor dem 3:0, ehe er nach 50 Punkten eine Rote mit der Manschette seines Hemdes berührte. Ford holte das 1:2 und glich dank einer 66 dann auch aus. Zwar legte Dott nach der Pause wieder vor, doch Ford übernahm nach Breaks von 91 und 89 Punkten erstmals die Führung.

Graeme Dott reagierte prompt und im Stile eines Champions. Nach Breaks von 70 und 103 Punkten hatte er die Nase wieder vorne. Im zehnten Frame agierte der "Pocket Dynamo“ dann sehr clever und geduldig. So dominierte er den Tisch. Auf spektakuläre Bälle brauchten die Fans aber trotzdem nicht zu verzichten. So lochte der Schotte den Matchball als Double.

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"Man kann es ja mal versuchen": Ford mit spektakulärem Double

Robertson weiter unschlagbar

Neil Robertson dominiert weiterhin seine Gegner. Der Australier erreichte das Halbfinale in Cheltenham durch ein 5:1 über seinen Freund, ehemaligen Mentor und Trainingspartner Joe Perry. Der "Gentleman" hatte den ersten Frame noch dank einer Clearance von 62 Punkten gewonnen. Im zweiten Frame übernahm Robertson aber die Kontrolle und ließ anschließend Breaks von 86 und 140 Punkten zum 3:1 folgen; die 140 ist auch das bisher höchste Break beim World Grand Prix. Perry bekam erst im fünften Frame wieder Chancen, nutzte die aber nicht. Im sechsten Frame lochte er dann aber nur eine Rote; als er danach Pink verschoss, war seine Niederlage besiegelt.

Kyren Wilson musste einen weiteren Thriller über die volle Distanz überstehen und setzte sich mit 5:4 gegen John Higgins durch. Beide agierten über weite Strecken nervös. Higgins zeigte zwar Biss bei seinem Matchplay, nutzte seine Chancen jedoch nur unzureichend. Dabei hatte der Schotte bereits mit 4:3 geführt, aber der "Warrior“ machte in der Schlussphase seinem Spitznamen alle Ehre.

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