Speedway GP Vojens: Leon Madsen feiert Heimsieg - WM-Leader Bartosz Zmarzlik wegen Kleiderverstoß disqualifiziert

Lokalmatador Leon Madsen hat den Speedway-Grand-Prix in Vojens gewonnen und damit in seiner dänischen Heimat für Ekstase gesorgt. Der 35-Jährige setzte sich im Finale vor Fredrik Lindgren (Schweden) und Chris Holder (Australien) durch. Bartosz Zmarzlik erlebte dagegen einen rabenschwarzen Tag. Der WM-Leader aus Polen wurde aufgrund eines Kleiderverstoßes nach dem Qualifying disqualifiziert.

Highlights aus Vojens: Madsen triumphiert spektakulär

Quelle: Eurosport

Zmarzlik hätte in Vojens seinen vierten WM-Titel binnen fünf Jahren vorzeitig unter Dach und Fach bringen können, doch die Rennleitung machte ihm einen Strich durch die Rechnung.
Der amtierende Titelträger trug sowohl im Qualifying als auch bei der Startnummernwahl einen Rennanzug ohne das "SGP"-Logo (Speedway-GP), was gegen das Reglement verstößt. Die Jury disqualifizierte den Polen daraufhin vom Speedway-Grand-Prix in Vojens und brummte ihm zusätzlich eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro auf.
Viel schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass der WM-Führende dadurch mit null Punkten nach Hause fährt und damit die Tür für seine Konkurrenten im Titelrennen wieder aufmacht.
Vor dem Spektakel in Dänemark lag Zmarzlik mit 24 Punkten Vorsprung auf Lindgren an der Spitze. Nach dem zweiten Platz des Schweden am Samstagabend sind es nun jedoch nur noch sechs Zähler.
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Bitterer Lapsus: Zmarzlik wegen Kleiderverstoß disqualifiziert

Quelle: Eurosport

Madsen schwärmt von Heimpublikum: "Ihr habt mir Extra-Power gegeben"

Um ein Haar hätte Lindgren, der nach einem hefigen Crash verursacht von Jason Doyle in einem der Vorläufe glücklicherweise augenscheinlich unverletzt bleib, sogar den Sieg davongetragen und damit den Abstand auf Zmarzlik noch weiter verkürzt, doch Lokalmatador Leon Madsen hatte etwas dagegen.
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"Das Visier vom Helm gefetzt": Doyle kegelt Lindgren um

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Der Däne holte sich dank eines fulminanten Finallaufs seinen ersten Erfolg in dieser Saison.
"Ich bin so glücklich, wieder zurück auf dem Podium zu sein und ganz oben zu stehen", freute er sich im anschließenden Siegerinterview und sagte Richtung Fans: "Ihr habt mir so einen großartigen Empfang bereitet und mir Extra-Power für das Finale gegeben. Ich bin einfach dankbar, vor euch allen fahren zu dürfen. Die Atmosphäre war fantastisch - vielen Dank dafür!"
Ähnlich stimmungsvoll wird es auch beim letzten Saisonrennen in zwei Wochen am 30. September in Torun/Polen auf den Rennen zugehen, wenn es zum großen WM-Showdown zwischen Zmarzlik und Lindgren kommt.
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Gänsehautalarm! Madsen feiert emotionalen Heimsieg

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