WM-Leader Jonathan Rea (Kawasaki) führte die Wertung am Vormittag an, musste sich in der Nachmittags-Session aber deutlich geschlagen geben. Der Titelverteidiger war neben Davies der einzige Fahrer, der am Freitag 1:46er-Runden fahren konnte, hatte aber beinahe eine halbe Sekunde Rückstand auf seinen Landsmann. Im zweiten Freien Training erlebte Rea einige Schrecksekunden und deutete damit an, dass er am Limit unterwegs ist.
Kawasaki-Teamkollege Tom Sykes kämpfte am Vormittag um die Spitze und fuhr die gleiche Rundenzeit wie Davies, doch am Nachmittag gelangen dem Weltmeister von 2013 nur kleine Fortschritte. Lediglich eineinhalb Zehntelsekunden fand Sykes vom ersten zum zweiten Freien Training. In der kombinierten Zeitenwertung konnte sich der WM-Zweite dennoch auf der dritten Position halten.

Marco Melandri eine Sekunde zurück

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Knapp dahinter folgte Lokalheld Marco Melandri, der mit seiner Ducati einige Male den Notausgang wählen musste. Melandri büßte als Vierter bereits 0,962 Sekunden auf Davies' Bestzeit ein. Hinter dem Italiener klaffte eine große Lücke zu den Verfolgern. Barni-Pilot Xavi Fores war mit seiner Ducati bester Privatfahrer und benötigte für seine schnellste Runde 1,633 Sekunden länger als Markenkollege Davies.
Ducati und Kawasaki machte somit die Top 5 unter sich aus. Yamaha-Pilot Alex Lowes hatte als Sechster bereits 1,860 Sekunden Rückstand auf die Spitze und war zwei Zehntelsekunden schneller als Teamkollege Michael van der Mark, der Achter wurde. MV-Agusta-Pilot Leon Camier schob sich mit seiner F4 zwischen die beiden Yamahas und qualifizierte sich somit für die Superpole 2. Ebenfalls direkt qualifiziert sind die beiden Aprilia-Piloten Leandro Mercado (Ioda-Aprilia) und Eugene Laverty (Milwaukee-Aprilia).

BMW und Honda außerhalb der Top 10

BMW-Pilot Jordi Torres scheiterte am Freitag knapp am Einzug in die Top 10. Lediglich 22 Tausendstelsekunden trennten den Spanier vom rettenden zehnten Platz. Und auch das Honda-Duo muss in der Superpole 1 antreten. Nicky Hayden hatte am Freitag 2,312 Sekunden Rückstand, Stefan Bradl verlor 2,537 Sekunden auf die Tagesbestzeit. Für Bradl war es der erste Tag in Imola. Der Deutsche kannte den Kurs bisher nur von TV-Bildern und Erzählungen.
Im zweiten Freien Training musste Bradl durch den Kies, rettete sich aber ohne Probleme aus der Auslaufzone. Und auch Teamkollege Hayden kam vom rechten Weg ab. Der US-Amerikaner stürzte am Vormittag und bescherte der Ten-Kate-Crew in den Mittagsstunden zusätzliche Arbeit. Weitere Sturzopfer waren Eugene Laverty, Xavi Fores und Raffaele de Rosa.Am Samstag geht es am Vormittag mit dem dritten Freien Training weiter. Danach werden in der Superpole die Startplätze für das erste Rennen ausgefahren, das wenig später um 13:00 Uhr gestartet wird.
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