Einen ungewöhnlichen Fehler machte Jonathan Rea. Der Brite stürzte zu Beginn von Superpole 2 in der schnellen Rechtskurve am Ausgang von Kurve zwei. Damit war sein Training vorbei. Der überlegene WM-Führende wird deshalb am Sonntag nur von Startplatz acht angreifen.
Ducati hat die Panigale R im Detail aufgerüstet. In Portugal kommt ein neuer Auspuff von Akrapovic zum Einsatz. Das zahlte sich aus, wie die Startplätze eins und drei zeigten. "Ich schätze, der Auspuff bringt drei Zehntelsekunden", meint Davies. Sein Teamkollege Giugliano fuhr die schnellste Runde einige Motorradlängen hinter Sykes und war mit 1:41.764 Minuten um 0,116 Sekunden schneller als der Kawasaki-Fahrer.
Serie von Sykes gerissen
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Zum fünften Mal in seiner Karriere steht Giugliano auf dem besten Startplatz. "Im Moment ist es sehr gut. Das Ergebnis ist fantastisch, denn diese Strecke ist schwierig für mich. Das Motorrad funktioniert hier sehr gut", freut sich der Italiener. Damit durchbrach Giugliano auch die Serie von Sykes, denn der Brite hätte in Portimao beinahe zum vierten Mal in Folge die Superpole gewonnen.
"Schade! Es scheint so, dass ich Giugliano etwas geholfen habe", bedauert Sykes die Situation am Ende. "Aber so ist der Rennsport. Der Extragrip vom Qualifyer war für mich nicht ganz optimal. Davide ist eine bessere Runde gefahren. Ich bin mit meinem Platz in der ersten Reihe zufrieden. Wir haben eine gute Abstimmung und ich blicke den beiden morgigen Rennen relaxt entgegen."
Fünf Briten unter den ersten sechs
Davies fehlten knapp vier Zehntelsekunden auf seinen Teamkollegen. "Meine Runde war nicht perfekt, aber es ist gut, in der ersten Reihe zu stehen", bewertet der Brite seinen dritten Startplatz. "Im letzten Sektor hatte ich noch einige Probleme, aber es war schon besser als im Training." Giugliano stahl den Briten die Show, denn auf den Plätzen zwei bis sechs war der Union Jack zu finden.
Aprilia-Fahrer Leon Haslam führt als Vierter die zweite Startreihe an. Alex Lowes (Crescent-Suzuki) kam über SP1 in den entscheidenden Abschnitt und fuhr auf Platz fünf in die Mitte der zweiten Reihe. Für eine positive Überraschung sorgte Matteo Baiocco (Ducati), der sich in seiner schnellsten Runde von Davies auf Rang sechs ziehen ließ.
Weltmeister Sylvain Guintoli (Honda) wird am Sonntag neben Rea in der dritten Startreihe stehen. Auch Jordi Torres (Aprilia) kam nicht über den neunten Platz hinaus, obwohl er sich an das Hinterrad seines Teamkollegen Haslam klemmte, diesem aber nicht folgen konnte. Die Positionen zehn bis zwölf in der vierten Reihe gingen an BMW-Pilot Ayrton Badovini, Leoandro Mercado (Ducati) und David Salom (Kawasaki).
Superpole 1: de Puniet wieder enttäuschend
In Superpole 1 mussten beide Crescent-Suzuki antreten. Während Lowes mit 1:42.499 Sekunden eine überlegene Bestzeit aufstellte, war die Leistung von Ex-MotoGP-Pilot Randy de Puniet auch in Portugal enttäuschend. Der Franzose war um 1,8 Sekunden langsamer als sein Teamkollege und landete auf Startplatz 16. Als Zweiter zog Mercado in SP2 ein. Dem Argentinier fehlte eine halbe Sekunde auf die Bestmarke von Lowes.
Schwierig lief es in Portimao bisher für den amtierenden Supersport-Weltmeister. Michael van der Mark (Honda) musste auch in SP1 antreten und schied als Dritter aus. Platz 13 ist die bisher schlechteste Startposition für den Rookie. Auch Leon Camier konnte mit der MV Agusta nicht an seine Performance von Donington anknüpfen und qualifizierte sich als 14. Die beiden Rennen starten am Sonntag um 11:30 und 14:10 Uhr (MESZ).
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