"Die Bilanz nach dem ersten Trainingstag fällt gemischt aus", meint Stefan Bradl nach dem Freitag in Aragon. Runde drei der Superbike-WM begann am Freitagmorgen bei trockenem Wetter, aber relativ kühlen Temperaturen. Bei guten Bedingungen erlebte der 27-jährige Honda-Pilot einen erfreulichen Auftakt in das Rennwochenende im Hinterland Spaniens. Bradl beendete das einstündige erste Training mit gerade mal 0,6 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit als Neunter.
"Während wir mit unserer ersten Session zufrieden sein konnten, lief es am Nachmittag weniger rund. FP1 war auf jeden Fall ein guter Auftakt in das Wochenende. Es gab zwar nicht viele großartige Updates oder neue Teile, weil die Motorräder ja direkt von Thailand hierher gebracht wurden, doch wir kamen von Beginn an gut zurecht", zieht Bradl ein positives Fazit:
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Superbike-WM: Bradl freut sich auf Aragón
30/03/2017 AM 19:56
Bis zum Nachmittag hatten sich die Verhältnisse allerdings deutlich geändert. In erster Linie war der Wind um einiges stärker. Darüber hinaus hat uns kurioserweise die weichere Reifenoption im Stich gelassen.
Im zweiten Training belegte Bradl mit 1,6 Sekunden Rückstand den zehnten Platz. Da er aber deutlich langsamer war als am Vormittag, zählt diese Zeit für das Qualifying. Damit belegt der Deutsche in der kombinierten Zeitenliste beider Trainings nur den elften Platz und muss somit am Samstag in Superpole 1 antreten, wo es noch die Chance auf den Einzug in Superpole 2 gibt. Heute fehlten lediglich 0,003 Sekunden auf einen Platz in den Top 10.
Dass er sich am Nachmittag nicht verbessern konnte, erklärt Bradl folgendermaßen:
Wir haben extra für diese Session zwei weiche Reifen gespart, um auf Zeitenjagd zu gehen. Leider konnte ich mich damit nicht verbessern. Aus meiner Sicht hat daher diese Option bei derartigen Verhältnissen weniger Potenzial als ursprünglich angenommen. Abgesehen davon habe ich mir am Nachmittag generell schwer getan, meine Rundenzeit zu verbessern.
Deswegen gibt es noch viel zu analysieren. "Eine halbe Sekunde langsamer als am Vormittag wirft einige Fragezeichen auf", merkt Bradl kritisch an. "Das müssen wir uns noch genauer anschauen. Ich denke, dass wir uns für morgen auf die um eine Stufe härteren Reifen konzentrieren müssen. Zu allem Überdruss wurde ich im letzten Augenblick noch aus den Top 10 verdrängt. Das ärgert mich ein bisschen. Das wäre der direkte Sprung in die Superpole 2 gewesen."
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