Michael van der Mark in Thailand Schnellster

Die Superbike-WM ist in Thailand angekommen, wo an diesem Wochenende die Saisonrennen drei und vier ausgetragen werden. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird der Buriram-Kurs an den nächsten Tagen ausverkauft sein. Am Freitag gingen die ersten beiden Freien Trainings über die Bühne. Honda-Fahrer Michael van der Mark sichert sich die Bestzeit.

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Zunächst begann Leon Camier mit der MV Agusta mit Trainingsbestzeit, bevor die Rundenzeiten im zweiten Freien Training schneller wurden. Die Top 10 der kombinierten Zeitenliste sind gesetzt. Mit 1:34.629 Minuten setzte sich van der Mark an die Spitze.

Buriram als Standortbestimmung

Nach der guten Vorstellung in Phillip Island wird Buriram für Honda eine wichtige Standortbestimmung für die aktuelle Saison. Für Nicky Hayden ist Thailand eine komplett neue Strecke. Der US-Boy schoss sich am Freitag mit 48 Runden auf den 4,5 Kilometer langen Kurs ein und belegte mit sieben Zehntelsekunden Rückstand den sechsten Platz.
Auch Yamaha präsentierte sich mit der neuen M1 wieder konkurrenzfähig. Ex-Weltmeister Sylvain Guintoli verpasste die Bestzeit um 0,182 Sekunden und reihte sich an der zweiten Stelle ein. Teamkollege Alex Lowes folgte als Vierter. Überraschend mischte auch Jordi Torres mit der BMW im Spitzenfeld mit. Mit rund sechs Zehntelsekunden Rückstand führte der Spanier als Dritter die Verfolger an. Markus Reiterberger belegte den zehnten Platz und ist damit erneut direkt für Superpole 2 qualifiziert.

Rea auf Platz fünf

Das favorisierte Kawasaki-Werksteam hielt lange die ersten beiden Plätze. Erst als in den Schlussminuten noch einige Fahrer auf schnelle Runden setzten, fielen die "Grünen" etwas zurück. Weltmeister und Australien-Doppelsieger Jonathan Rea landete mit 0,685 Sekunden Rückstand auf dem fünften Platz. Im Vorjahr gewann Rea beide Rennen in Buriram. Tom Sykes landete hinter Hayden auf Position sieben.
Auch das Ducati-Werksteam landete mit beiden Fahrern in den Top 10, obwohl acht Zehntelsekunden auf die Spitze fehlten. Chaz Davies war als Achter einen Tick schneller als sein Teamkollege Davide Giugliano. Da der Italiener im Vorjahr verletzungsbedingt fehlte, musste auch er heute zunächst die Strecke kennenlernen. Pech hatte am Ende Camier: Obwohl der Brite um vier Zehntel schneller fuhr als bei seiner Bestzeit am Vormittag, verpasste er als Zwölfter den direkten Einzug in Superpole 2.

Technische Probleme bei Aprilia

Das Aprilia-Team von Ioda war weit von einem Einzug in die Top 10 entfernt. Alex de Angelis und Lorenzo Savadori fehlten zweieinhalb Sekunden auf die Spitze. Das bedeutete die Positionen 18 und 19. Bei beiden RSV4 traten technische Probleme auf. Der Schweizer Dominic Schmitter konnte wegen Elektronikproblemen bei seiner Kawasaki im zweiten Training keine Runde fahren und landete an der letzten Stelle. Die Superpole beginnt am Samstag um 08:30 Uhr MEZ. Die beiden Rennen am Samstag und Sonntag starten jeweils um 10:00 Uhr MEZ.
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