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Tom Sykes startet in Misano von der Pole Position
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Publiziert 20/06/2015 um 16:53 GMT+2 Uhr
Vizeweltmeister Tom Sykes hat zum vierten Mal in Folge die Superpole auf dem Misano World Circuit Marco Simoncelli gewonnen. Der Kawasaki-Fahrer war nach den Freien Trainings nur Elfter und musste somit in Superpole 1 antreten. Sykes meisterte diese Hürde problemlos und stellte am Ende mit 1:34.214 Minuten einen neuen Rundenrekord auf. WM-Favorit Jonathan Rea (Kawasaki) startet von Platz vier.
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Sykes ist außerdem der erste Fahrer in diesem Jahr, der drei Pole-Positions erobert hat. Leon Haslam (Aprilia) und Davide Giugliano (Ducati) komplettierten die erste Startreihe.
Rückkehrer Max Biaggi (Aprilia) verpasste die ganz große Sensation, zeigte aber, dass er nichts von seinem Können verlernt hat. Der zweifache Superbike-Weltmeister steht am Sonntag auf dem fünften Startplatz. Keine optimale Ausgangsposition schuf sich der zweite Ducati-Werksfahrer, denn Chaz Davies wurde nur Elfter.
An der Spitze strahlte Sykes über die 27. Pole-Position seiner Karriere. "Bis zur Superpole haben wir unsere Performance über eine schnelle Runde nicht ausprobiert. Auf diesem Kurs ist Überholen sehr schwierig, weshalb die Pole sehr gut ist", sagt Sykes, der im vergangenen Jahr beide Rennen in Misano gewonnen hat.
"Wetter hat großen Einfluss"
Bevor in SP2 die Qualifyer aufgezogen wurden, war Haslam mit den Rennreifen der Schnellste. "Ich bin mit unserer Rennpace sehr zufrieden. Mit dem Qualifyer bin ich dann nur eine Zehntelsekunde schneller gefahren, weil ich zu viele Fehler gemacht habe. Deshalb habe ich nicht mit der ersten Reihe gerechnet", meint Haslam. "Das Wetter hat auf die Reifen einen großen Einfluss, also müssen wir abwarten."
Giugliano stellt sich dagegen nach einem Trainingssturz auf zwei anstrengende Rennen ein. "Für mich ist die Situation sehr schwierig, körperlich habe ich für eine Runde keine Probleme. Das Rennen wird aber sehr schwierig", gibt Giugliano zu Bedenken. "Für Ducati und meine Fans ist es ein wichtiges Wochenende." Neben Rea und Biaggi komplettierte Jordi Torres (Aprilia) die zweite Startreihe.
Bester Suzuki-Fahrer war einmal mehr Alex Lowes als Siebter. Auf den Positionen acht und neun folgten Ayrton Badovini (BMW) und Weltmeister Sylvain Guintoli (Honda). Ducati-Testfahrer Michele Pirro, der für den verletzten Luca Scassa eingesprungen ist, qualifizierte sich als Zehnter.
Sykes mit Bestzeit in Superpole 1
In Superpole 1 lieferten sich Sykes und Badovini ein Duell um die schnellste Zeit. Am Ende hatte der Kawasaki-Fahrer mit 1:34.486 Minuten die Nase vorne. Sykes nahm Badovini in seiner letzten Runde noch eine halbe Sekunde ab. Beide zogen in SP2 ein. Wildcard-Starter Markus Reiterberger (BMW) war mit Rennreifen beim Tempo dabei, als die Qualifyer aufgezogen wurden, vergrößerte sich sein Rückstand auf 1,2 Sekunden. Damit landete der Deutsche auf dem sechsten Platz beziehungsweise auf Startplatz 16.
Honda-Fahrer Michael van der Mark landete auf Startposition 15. Leon Camier hatte mit der MV Agusta keine Chance auf die ersten beiden Plätze und wurde 18. Auch Randy de Puniet (Crescent-Suzuki) fand nicht den Stein der Weisen und hatte mit Chattering zu kämpfen. Damit belegte der Franzose Startplatz 19.
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