Agassi spricht über Zusammenarbeit mit Novak Djokovic und warum diese scheiterte

Andre Agassi trainierte den Weltranglistenersten Novak Djokovic von Mai 2017 bis März 2018 - also rund zehn Monate. Nun erklärte der US-Amerikaner im Interview mit dem Sender "CNBC", weshalb die Zusammenarbeit nicht auf Dauer funktionierte. "Mein Ziel ist es, dem Spieler zu helfen. Aber wenn ich ihm im Weg stehe oder den Prozess unterbreche, dann ist es das Beste zurückzustecken", erklärte Agassi.

Andre Agassi (l.) und Novak Djokovic bei den Australian Open 2018

Fotocredit: Getty Images

Er könne die Entscheidungen eines Sportler "nicht zwangsläufig gutheißen", nur weil er dessen Trainer ist, meinte der achtmalige Grand-Slam-Sieger weiter.
"Es ist also ein schmaler Grat und wir einigten uns zu häufig darauf, dass wir uns uneinig waren. Das ist auch in Ordnung", so Agassi in dem TV-Interview.
Zudem stellte der Amerikaner klar: "Ich habe ihm nicht um meinetwillen geholfen. Ich war überzeugt, dass es das Beste für das Tennis wäre, wenn er das Beste aus sich herausholen kann. Als ich dann ihn und seine Familie kennenlernte, hatte ich einfach den Wunsch zu helfen."
Er hoffe, dass Djokovic durch die Zusammenarbeit mit ihm dazugelernt habe. "Nachdem ich beiseite getreten bin, konnte er die Dinge, an denen wir gearbeitet haben, verarbeiten. Ich hoffe, das hat ihn besser gemacht", meinte Agassi.
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Quelle: Perform

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