Die Operation, der Murray sich unterzog, ist als "Birmingham Hip Resurfacing" bekannt. "Dabei reiben bei der implantierten Prothese zwei Metallflächen aufeinander", erklärt Experte Dr. Hannes A. Rüdiger den Eingriff im "Blick".
Vor zehn Jahren sei diese OP mehrfach in der Schweiz durchgeführt worden, allerdings mit "katastrophalen Folgen", wie der Arzt ausführt:
Solche Eingriffe schädigen den Körper nachhaltig.
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Murray: "Habe keine Schmerzen mehr"

Schon zwei Jahre vor dem Eingriff quälte sich Murray mit Schmerzen an der Hüfte. Bei den Australian Open 2019 brach er nach einer Niederlage gegen Roberto Bautista Agut in Tränen aus und sprach von Rücktritt.
In den USA legt sich der Schotte schließlich unters Messer und schafft das Comeback mit der Krönung in Antwerpen. "Meine Hüfte ist okay. Ich habe keine Schmerzen und das ist großartig. Es erlaubt mir, so zu spielen und ich genieße es", erklärt der 32-Jährige.
Doch gerade bei Tennisspielerin sei bei dieser Operation mit Langzeitschäden zu rechnen, wie Dr. Rüdiger erläutert:
Die Stop-and-go-Bewegungen sind extrem schädlich, auf Profiniveau umso mehr. Kommt dazu, dass der Abrieb der Platten zu einer Kobaltvergiftung im Blut führen kann.
Bisher scheint Murray aber keinerlei Probleme zu haben. Für die ehemalige Nummer eins ist nun erstmal eine Pause angesagt, in der er zum dritten Mal Vater wird. Danach wird er mit Großbritannien beim Davis Cup antreten.
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