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Masters Cincinnati - Alexander Zverev klagt über laute Musik gegen Nishioka: "Das ist lächerlich"
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Publiziert 16/08/2023 um 20:31 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat sich bei seinem Achtelfinaleinzug gegen Yoshihito Nishioka (7:5, 6:4) beim Masters in Cincinnati über laute Musik von den Nebenplätzen beklagt, die während seines Matches vermehrt auf seinen Court herüberschallte. Nach dem gewonnenen ersten Satz konfrontierte der Hamburger die Stuhlschiedsrichterin Aurélie Tourte: "Es ist nicht Ihr Fehler, aber das ist lächerlich!"
Alexander Zverev
Fotocredit: Getty Images
So sei sowohl bei einem Breakball gegen als auch bei einem Breakball für sich im ersten Satz die störende Musik zu vernehmen gewesen, wie Zverev gegenüber der Französin monierte. "Ich habe dieses Turnier gewonnen, es ist nicht irgendein Turnier", ärgerte sich der 26-Jährige, der das Masters in Ohio 2021 kurz nach seinem Olympiasieg für sich entschieden hatte.
Zverev deutete anschließend auf einen der Lautsprecher auf dem Gelände und schimpfte: "Der Abstand zu der Musik ist derselbe, von diesem Court hier genauso wie von dort. Es ist dasselbe." Daher forderte er den Supervisor an, der sich während der Satzpause neben Zverev auf einen Stuhl setzte.
Daraufhin sprach der Hamburger den Offiziellen auf die Probleme an - zumal am Mittwoch neben Zverev mit Casper Ruud, Holger Rune und Gaël Monfils weitere Top-Spieler auf dem weniger prominenten Court vier antreten müssen, wie Zverev betonte.
"Wir sind alles Spieler, die bereits Masters-Turniere gewonnen haben oder mehr als zehn Jahre auf dem Platz stehen", führte der Hamburger aus und machte seinen Unmut deutlich: "Wir spielen hier ein Masters. Wir spielen kein 250er, sondern eines der größten Events."
Zverev: "Macht die Musik aus"
Dennoch habe er gegen einen Breakball aufschlagen und bei einer Breakchance returnieren müssen, während auf dem Platz deutlich Musik zu hören gewesen sei. "Macht die Musik aus", forderte Zverev daher. Der Offizielle zeigte wie auch Schiedsrichterin Tourte sichtlich Verständnis für die Probleme.
Beirren ließ sich der ehemalige Weltranglistenzweite von den Störgeräuschen indes nicht. Nach knapp zwei Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball zum 7:5, 6:4 und machte den Einzug in die Runde der letzten 16 perfekt. Dort wartet der einstige US-Open-Champion Daniil Medvedev.
Diese Partie dürfte aber nicht auf Court 4 stattfinden, womit sich auch das Musikprobleme nicht mehr ergeben dürfte ...
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Quelle: SNTV
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