Masters in Cincinnati: Jannik Sinner gibt gegen Carlos Alcaraz auf - Davidovich Fokina kritisiert Final-Ansetzung

Das Finale in Cincinnati zwischen Jannik Sinner (Nr. 1) und Carlos Alcaraz (Nr. 2) sollte eigentlich direkt vor den US Open ein erstes sportliches Highlight werden. Doch die Aufgabe des Weltranglistenersten wegen körperlicher Probleme beendete nach lediglich 23 Minuten das Traumendspiel. Die Hitze von deutlich über 30 Grad machte bei dem Masters-Turnier allerdings nicht nur Sinner zu schaffen.

Abbruch statt Spektakel - Sinner gibt Finale gegen Alcaraz auf

Quelle: SNTV

Mehrere Spieler hatten im Turnierverlauf ebenfalls Probleme. Arthur Rinderknech kollabierte in seinem Drittrundenmatch gegen Félix Auger-Aliassime und auch Alexander Zverev klagte im Halbfinale gegen Alcaraz über Kreislaufprobleme.
Davidovich Fokina, der selbst in Cincinnati in Runde eins ausgeschieden war, beschwerte sich bei "X" über die Ansetzung des Endspiels: "Ein Finale am Montag um 15 Uhr im August in Cincinnati, nach der ganzen Toronto-Cincinnati-Tour. Mit so vielen Aufgaben und völlig erschöpften Spielern. Es muss sich etwas ändern."
Der Spanier gab beim Masters in Toronto, das direkt vor Cincinnati stattfand, ebenfalls auf. Sein Achtelfinale gegen Andrey Rublev musste er beim Stand von 7:6 (7:3), 6:7 (2:7), 0:3 vorzeitig beenden.
Sinner hatte am Montag gegen Alcaraz von Beginn an Probleme, konnte kein einziges seiner Aufschlagspiele durchbringen. Der Südtiroler ließ zunächst einen Physio kommen und entschied sich schließlich bei 0:5 im ersten Satz aufzugeben.
Bei der Siegerehrung nach der Final-Niederlage gab Sinner zu, dass er sich "schon am Tag vor dem Finale nicht gut gefühlt" habe. Auch über Nacht sei es nicht besser geworden. "Ich bin sehr traurig, euch enttäuschen zu müssen", meinte die Nummer eins in Richtung der zahlreichen Fans, die an einem normalen Arbeitstag zum Finale gekommen waren.
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Sinner nach Aufgabe am Boden: "Konnte es nicht mehr ertragen"

Quelle: Perform


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