Novak Djokovic und Andy Murray verlängern Zusammenarbeit: Tennis-Stars wollen "auf unbestimmte Zeit" kooperieren

Novak Djokovic und Andy Murray wollen ihre Zusammenarbeit auf dem Tennisplatz "auf unbestimmte Zeit" fortsetzten. "Ich hatte den Wunsch weiterzumachen und bin froh, dass er mein Angebot angenommen hat", sagte Djokovic über die Entscheidung seines Trainers. In einem Interview mit der ATP gab der Serbe zudem Einblicke in die Arbeitsweise und die Herausforderungen für das prominente Gespann.

ATP Doha : Highlights - Berrettini - Djokovic (SNTV)

Quelle: Eurosport

Novak Djokovic reiste ohne seinen Trainer Andy Murray zu den Doha Open und verlor prompt in der ersten Runde gegen Matteo Berrettini mit 6:7 (4:7), 2:6.
Der Serbe bestritt in Katar das erste Turnier nach seiner Aufgabe aufgrund einer Oberschenkelverletzung im Halbfinale der Australian Open gegen Alexander Zverev.
Murray war zunächst nur für den Grand-Slam-Wettbewerb in Down Under verpflichtet worden, bleibt dem Djokovic-Team jetzt aber bis auf Weiteres erhalten.
"Wir haben uns am Tag, nachdem ich die Australian Open beendet habe, unterhalten. Wir haben das Turnier und die Zeit, die wir zusammengearbeitet haben, reflektiert und haben uns darauf geeinigt, dass er sich Zeit nimmt und darüber nachdenkt, ob wir weiter zusammenarbeiten", beschrieb der Weltranglistensiebte den Prozess.

Djokovic erklärt: Das ist der Plan mit Murray

"Die Vereinbarung gilt auf unbestimmte Zeit", gab Djokovic am Dienstag bekannt, jedoch gibt es eine Einschränkung: "Wir haben beschlossen, dass wir die USA und ein paar Sandplatzturniere spielen und danach entscheiden, wie es weitergeht."

Djokovic: "Was müssen wir verbessern?"

Bevor es aber zu den nächsten Turnieren, den Miami Open, geht, wartet eine Menge Arbeit auf das Duo. Der Serbe lobte Murrays Arbeitsweise ausführlich. "Er weiß genau, welche Taktik wir anwenden müssen. Darüber reden wir viel - über Taktik, über die Entwicklung meines Spiels. Was können wir verbessern? Was müssen wir verbessern?"
Die Anfangsphase der Kooperation sei "für die gesamte Tenniswelt und auch für uns" aufregend gewesen. Besonders "in verschiedenen Rollen zusammenzuarbeiten" und "auf der selben Seite des Netzes" zu stehen, habe zu Beginn etwas Gewöhnung gebraucht.

Murray beendet Laufbahn nach Olympia

"Es gibt einen Unterschied, ob man als Spieler dabei ist oder als Trainer am Rand steht. Es ist ein komplett anderes Gefühl", so Djokovic über Murrays neue Rolle. "Es war Pech, dass wir die Australian Open so beenden mussten. Nichtsdestotrotz hatten wir einen großartigen Run."
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Djokovic verzweifelt an Frage zu Murray: "Das ist mir peinlich"

Quelle: Eurosport

Die Umstellung ist den beiden Tennis-Stars offenbar nicht schwergefallen. Murray beendete seine Karriere nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris und habe daher "eine andere, einzigartige Perspektive auf mein Spiel", erklärte der Olympiasieger von Paris.

Miami ein gutes Omen für Djokovic und Murray?

"Andy hat gegen mich und alle anderen aktuell Topspieler der Welt gespielt - und er kennt jeden Gegner gut", unterstreicht Djokovic. Auch gegen Matteo Berrettini, der Djokovic in Doha überraschend schlug, bestritt der Schotte sechs Partien.
Zuletzt gewann Murray bei den Miami Open 2024 gegen den Italiener. Dort soll nun beim Masters die Zusammenarbeit Früchte tragen.
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Halbfinale: Zverev siegt nach Aufgabe von Djokovic - Highlights

Quelle: Eurosport


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