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Roger Federer gewinnt gegen Florian Mayer in Halle

Federer lässt Mayer keine Chance
Von SID

19/06/2015 um 19:09Aktualisiert 19/06/2015 um 20:21

Florian Mayer ist als letzter deutscher Tennisprofi beim Rasenturnier in Halle/Westfalen ausgeschieden. Der 31 Jahre alte Oberfranke verlor im Viertelfinale gegen Rekordchampion Roger Federer aus der Schweiz 0:6, 6:7 (1:7). Damit steht erstmals seit 14 Jahren kein Deutscher im Halbfinale der Gerry Weber Open. Federer spielt im Halbfinale gegen den kroatischen Aufschlagriesen Ivo Karlovic.

"Ich hatte einen super Start, dann hat er sich gut gerettet. Am Ende wurde es noch mal eng, ich habe aber zum Glück einen perfekten Tiebreak gespielt", sagte Federer, der nach dem lockeren Sieg sogar noch Zeit und Lust hatte, ein paar Show-Ballwechsel mit Eurosport-Moderator Matthias Stach zu spielen.

Mayer gab zu, anfangs "zu nervös" gewesen zu sein. "Und dann steht er da auf der anderen Seite mit seiner Ausstrahlung", erklärte der Bayreuther: "Ich habe ihn oft genug im Fernsehen bewundert und mitgefiebert. Es ist nie leicht, so etwas im Match abzulegen."

Auch wenn die Bilanz mit 12:1 deutlich für Federer spricht: Karlovic wird auf dem schnellen Rasen der Gerry Weber Open ein ebenbürtiger Gegner sein und sicherlich weniger ängstlich auftreten als Florian Mayer, der seinem Idol kaum Widerstand leistete. Der 31-Jährige verlor auch das sechste Duell mit Federer und scheiterte im fünften Anlauf zum fünften Mal am Einzug ins Halbfinale von Halle.

Vorbereitung auf Wimbledon

Mayer, der erst im April nach über einem Jahr Verletzungspause auf die Tour zurückgekehrt war, hatte Federers Spielfreude erst im zweiten Satz etwas entgegenzusetzen, als der Weltranglistenzweite das Tempo merklich drosselte - zu einer Breakchance kam er jedoch nicht. Bereits nach dem mühevollen Auftaktsieg über Philipp Kohlschreiber hatte Federer seinen Gegnern gedroht: "Wenn es einmal läuft, dann läuft es richtig."

Der 33-Jährige bereitet sich in Halle konzentriert auf sein großes Ziel vor: seinen achten Titel im Rasenmekka Wimbledon (ab 29. Juni). Ehefrau Mirka und die vier Kinder sind erstmals in der Heimat geblieben, doch auch ohne seine Familie fühlt sich Federer pudelwohl auf dem Land. Die Anlage, gelegen an der Roger-Federer-Allee, bezeichnet er als einen seiner "Lieblingsplätze" auf der Tour, kein Turnier - außer in Wimbledon - hat Federer bislang so häufig gewonnen.

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