ATP Halle: Alexander Zverev scheitert in Halbfinal-Thriller an Daniil Medvedev und muss weiter auf ersten Rasen-Titel warten

Alexander Zverevs Mission erster Rasen-Titel ist erneut gescheitert. Die deutsche Nummer eins unterlag im Halbfinale des ATP-Turniers von Halle seinem Angstgegner Daniil Medvedev in drei umkämpften Sätzen 6:7 (3:7), 7:6 (7:1), 4:6. Für Zverev ist es im direkten Duell mit dem Russen die 13. Pleite im 20. Aufeinandertreffen. Im Finale trifft Medvedev nun auf Alexander Bublik (Kasachstan).

Highlights: Medvedev stoppt Zverev in Drei-Stunden-Krimi

Quelle: Eurosport

Zverev dagegen schaffte es in Halle nicht zum dritten Mal ins Endspiel.
2016 unterlag er im Finale Florian Mayer, 2017 Roger Federer. Auf seinen insgesamt 25. Triumph auf der ATP-Tour und den ersten auf Rasen muss der Hamburger weiter warten.
Das 20. Duell zwischen Zverev und Medvedev in der OWL Arena begann durchaus intensiv. Breakchancen waren bei hohen Temperaturen über 30 Grad zunächst Mangelware, beide Spieler wirkten sehr fokussiert bei eigenem Aufschlag.
Zverev spielte offensiv, war verhältnismäßig oft am Netz zu finden und zwang Medvedev in die Defensive hinter der Grundlinie.
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Vorhand auf die Linie: Medvedev verwandelt Matchball gegen Zverev

Quelle: Eurosport

Medvedev muss sich erneut mit Nasenbluten behandeln lassen

Dieser musste sich Mitte des ersten Satzes wie bereits im Viertelfinale gegen Alex Michelsen aufgrund von Nasenbluten behandeln lassen.
Behindern schien das den US-Open-Sieger von 2021 in der Folge jedoch nicht.
Ganz im Gegenteil: Im Tiebreak spielte Medvedev plötzlich sein bestes Tennis, lag schnell 6:1 in Front und holte sich in der Folge nach genau einer Stunde auch den ersten Satz mit 7:6 (7:3).
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Wieder Nasenbluten! Medvedev muss sich behandeln lassen

Quelle: Eurosport

Zverev schafft den zwischenzeitlichen Turnaround

Medvedev war nun in Zverevs Kopf angekommen. Zwei unerzwungene Fehler des Deutschen zu Beginn des zweiten Satzes führten zum ersten Break der Partie.
Doch Zverev gab sich nicht auf und schaffte das direkte Rebreak. Erneut musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Aber dieses Mal war es der Deutsche, der mit 7:1 klar die Oberhand behielt und den Entscheidungssatz erzwang.
Medvedev verschwand daraufhin für einige Minuten in den Katakomben - und schaffte es so, Zverevs Lauf etwas zu brechen.
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Irrer Ballwechsel! Zverev erzwingt Tiebreak und bringt Arena zum Kochen

Quelle: Eurosport

Medvedev: "Habe super gespielt"

Direkt im zweiten Aufschlagspiel des Hamburgers gelang dem Russen dann das Break. Die Vorentscheidung! Auch weil es Zverev im darauffolgenden Spiel verpasste, eine seiner vier Breakchancen zu nutzen.
Nach 3:01 Stunden verwandelte Medvedev seinen fünften Matchball.
"Ich bin sehr glücklich mit meinem Level und habe super gespielt", zeigte sich der 29-jährige im Interview durchaus zufrieden mit seiner Leistung. Die Duelle gegen Zverev seien oft sehr "eng", umso froher sei er, das Finale (Sonntag 15:00 Uhr live auf Eurosport 1 und discovery+) erreicht zu haben.
Gegner dort ist der kasachische Jannik-Sinner-Bezwinger Alexander Bublik, der Medvedevs Landsmann Karen Khachanov mit 4:6, 7:6 (7:5), 6:4 ausschaltete.
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Zverev fühlt sich von TV-Licht geblendet - Schiedsrichter reagiert

Quelle: Eurosport


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