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Daniil Medvedev versöhnt sich nach Finalniederlage mit dem Court von Indian Wells: "Wir hatten eine toxische Beziehung"
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Publiziert 20/03/2023 um 19:31 GMT+1 Uhr
Daniil Medvedev war nach seiner klaren Finalniederlage gegen Carlos Alcaraz in Indian Wells schnell wieder zu Scherzen aufgelegt. Nachdem er während des Turniers kein gutes Haar an den Turnier-Courts gelassen hatte, erklärte er beim On-Field-Interview mit einem Augenzwinkern, er habe sich mit dem Court versöhnt. Die Beziehung zwischen ihm und dem Court bezeichnete er als Liebes-Hass-Beziehung.
Highlights: 70-Minuten-Show! Alcaraz spielt Medvedev im Finale her
Quelle: SNTV
Bei seiner Niederlage gegen den Indian-Wells-Sieger und neuen Weltranglistenersten Carlos Alcaraz hatte Medvedev nicht viel zu melden. Auch er schaffte es nicht, dem Spanier im Turnier auch nur einen einzigen Satz abzuluchsen, und entschuldigte sich beim Publikum, "dass ich das Finale nicht unterhaltsam gemacht habe".
Mit dem Spiel schloss er dennoch schnell seinen Frieden ("Ich verliere nicht gerne, aber heute ging es ziemlich leicht"), und auch mit seinem Erzrivalen, dem Court von Indian Wells.
In mehreren Schimpftiraden, auch gegenüber den Schiedsrichtern, hatte er seinem Unmut über den seiner Meinung nach zu langsamen Court freien Lauf gelassen.
Nun stimmte er, wenn auch nicht ganz ernst gemeint, versöhnliche Töne an. "Ich möchte dem Court danken!", verlautbarte er noch beim On-Field-Interview mit einem breiten Lächeln. Er habe eine "ziemlich toxische Beziehung mit den Courts hier gehabt, eine Liebes-Hass-Beziehung", scherzte der Russe.
"Hoffentlich schaffe ich es, den Court zu lieben"
Verschmitzt erklärte er: "Ich habe ihm eine harte Zeit beschert, also hat er mir eine harte Zeit beschert. Ich bin umgeknickt, habe mich am Daumen verletzt... Aber er hat mir die Möglichkeit gegeben, das Turnier zu Ende zu spielen." Nach einem weiteren Dank an den Court versprach der 27-Jährige: "Ich werde definitiv wiederkommen."
Er liebe das Turnier und wolle viele Jahre wiederkommen, sagte der Weltranglistenfünfte und meinte es eventuell sogar ernst. Ein weiteres Späßchen konnte er sich aber nicht verkneifen: "Hoffentlich kann ich es schaffen, diesen Court und Indian Wells gleichzeitig zu lieben."
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Quelle: Perform
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