Eurosport
Alexander Zverev bei Masters in Madrid nach einem großen Kampf in nächster Runde - Ärger um Technik, JUbel von Toni Kroos
Von
Update 27/04/2025 um 21:29 GMT+2 Uhr
Alexander Zverev hat sich nach einem Fehlstart und viel Ärger über das Hawk-Eye ins Achtelfinale des ATP-Masters in Madrid gekämpft. Der Weltranglistenzweite aus Hamburg setzte sich gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina 2:6, 7:6 (7:3), 7:6 (7:0) durch und feierte damit seinen siebten Erfolg in Serie. Beim Zittersieg legte der Deutsche sich wegen der Technik mit dem Schiedsrichter an.
Trotz Fehlstart und Ärger um Hawk-Eye: Zverev beißt sich durch
Quelle: Perform
Das Match zeigte, wie fragil Zverevs Spiel trotz des Titels in München noch immer ist. "Das war ein Tag mit vielen Aufs und Abs. Er war herausragend im ersten Satz, ich habe schrecklich gespielt", sagte Zverev, der die ersten zehn Punkte des Matches verloren hatte: "Ich wusste nicht, was passiert, ich habe alles verschlagen, links, rechts, Mitte."
Erst nach 2:44 Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball, in Zverevs Box jubelte auch Ex-Fußballer Toni Kroos. Vorausgegangen waren ein mühsamer Start, bange Momente im zweiten Satz und eine lange Diskussion mit Referee Mohamed Lahjani. Zverev verzweifelte an der Technik, die einen knappen Ball von Davidovich Fokina an der Linie sah. Er holte sein Handy aus der Tasche, um den Abdruck zu fotografieren - dafür bekam er eine Verwarnung.
Im zweiten Durchgang vergab Davidovich Fokina, der in der Caja Mágica von den spanischen Fans angetrieben wurde, die große Chance auf ein Break zum 5:4, seine einfache Rückhand landete im Netz.
Immerhin verlor Zverev nicht die Nerven, sondern holte sich auf dem Court, auf dem er bereits 2018 und 2021 den Titel gewonnen hatte und den er als einen seiner Lieblingsplätze bezeichnet, den Satzausgleich. Im entscheidenden Durchgang spielte Zverev weiter zögerlich, breakte aber Davidovich Fokina zum 5:4. Doch ausservieren konnte er nicht, zu Null gab er seinen Aufschlag ab und musste wieder in den Tiebreak. Dort aber ließ er dem Spanier mit 7:0 keine Chance und siebten Sieg in Serie.
In Madrid will der 28-Jährige nach dem erlösenden Titelgewinn von München das nächste Topergebnis nachlegen. Das Feld ist offen wie selten, Branchenführer Jannik Sinner (Italien) fehlt wegen seiner Dopingsperre, Carlos Alcaraz (Spanien) verletzt. Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic (Serbien) und Titelverteidiger Andrej Rublev (Russland) sind ausgeschieden.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/27/image-fbf46f77-842d-41c5-83e8-a2c51a545492-85-2560-1440.png)
Bublik schlägt Rublev: Titelverteidiger beim Masters raus
Quelle: SNTV
Zverev will Grand-Slam-Titel in Frankreich
Leichter wird es in Madrid dennoch nicht. Im Achtelfinale trifft Zverev auf Francisco Cerúndolo, gegen den Argentinier verlor er in diesem Jahr bereits auf Sand in Buenos Aires, als er sich zudem mit dem Publikum anlegte. Eine gute Gelegenheit allerdings zur Revanche und um weiter Fahrt aufzunehmen für das große Saisonziel.
Bei den French Open in Paris (ab 25. Mai) rechnet sich Zverev die besten Chancen auf den lang ersehnten Grand-Slam-Titel aus. Auf dem Weg nach Roland Garros wartet nach Madrid noch das Masters in Rom.
Das könnte Dich auch interessieren: Der Anfang vom Ende? Djokovic und die "neue Realität"
(SID)
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/04/26/4121086-83559373-2560-1440.jpg)
Draper beats Griekspoor in straight sets to advance in Madrid
Quelle: SNTV
Ergebnisse
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/geo/country/flag/large/2206.png)
/images.sports.gracenote.com/images/lib/basic/geo/country/flag/large/2203.png)
2
77
77
6
63
60
Kommentar
Werbung
Werbung