ATP Masters in Madrid: Novak Djokovic verliert gegen Matteo Arnaldi, Jan-Lennard Struff scheitert trotz Satzführung an Stefanos Tsitsipas

Superstar Novak Djokovic ist beim ATP Masters in Madrid überraschend an seiner Auftakthürde gescheitert. Der Rekord-Grand-Slam-Champion musste sich nach einem Freilos in der 2. Runde dem Italiener Matteo Arnaldi mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Jan-Lennard Struff lieferte indes dem an Position 17 gesetzten Stefanos Tsitsipas einen großen Fight, unterlag aber nach Satzführung mit 6:3, 4:6, 3:6.

Böse Überraschung: Djokovic scheitert an Auftakthürde - Highlights

Quelle: SNTV

"Er ist mein Idol, das war er schon immer. Ich war einfach froh, dass ich gegen ihn spielen konnte. Bislang habe ich nur mit ihm trainiert", erklärte Arnaldi nach seinem Coup gegen die Nummer fünf der Weltrangliste.
Novak Djokovic sei "im Moment nicht in Bestform, also bin ich auf den Platz gekommen, um zu versuchen, mein bestes Tennis zu spielen und zu gewinnen - genau das ist passiert, also weiß ich im Moment gar nicht, was ich sagen soll", führte der Italiener aus, der aktuell an Position 44 im Ranking geführt wird.
Arnaldi spielte wesentlich stabiler als der Favorit, leistete sich deutlich weniger unerzwungene Fehler (18:32) und beendete das Match nach einer Stunde und 41 Minuten zu seinen Gunsten.
Für Djokovic war es dagegen nach dem Endspiel von Miami gegen Jakub Mensik und die Auftaktpartie gegen Alejandro Tabilo in Monte-Carlo die dritte Pleite in Folge.

Kleiner Aufwärtstrend bei Struff

Struff hatte dagegen seine Niederlagenserie in Madrid beendet, nachdem sein Gegner Botic van de Zandschulp in Runde eins beim Stand von 7:5, 2:6, 4:1 für den Deutschen aufgegeben hatte.
Für den 35-Jährigen war es der erste Sieg seit Mitte Februar, für den nächsten gegen Tsitsipas reichte es allerdings nicht.
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Jan-Lennard Struff beim ATP Masters in Madrid

Fotocredit: Getty Images

In Madrid fühlt sich Struff eigentlich wohl. 2023 hatte er mit dem überraschenden Finaleinzug beim Masters eines der besten Resultate seiner Karriere erzielt, im vergangenen Jahr immerhin das Achtelfinale erreicht.
Anders als Struff steht beim hochklassig besetzten Turnier Alexander Zverev in der dritten Runde. Der Tokio-Olympiasieger hatte sich in seinem Auftaktmatch souverän mit 6:2, 6:2 gegen den spanischen Routinier Roberto Bautista Agut durchgesetzt.
Für den Hamburger geht es am Sonntag gegen dessen Landsmann Alejandro Davidovich Fokina.

Shapovalov und de Minaur souverän

Einen guten Eindruck hinterließ Denis Shapovalov. Der an Position 29 gesetzte Kanadier bezwang den ehemaligen US-Open-Finalisten Kei Nishikori klar mit 6:1, 6:4.
Shapovalov, der kein Break gegen sich zuließ, nutzte nach 64 Minuten über den zweiten Aufschlag seinen ersten Matchball und zog ungefährdet in die Runde der letzten 32 ein.
Dies gelang auch Alex de Minaur in beeindruckender Manier. Der Weltranglistensiebte behielt im Duell mit Lorenzo Sonego nach 75 Minuten mit 6:2, 6:3 die Oberhand.
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Fritz mit souveränem Start ins Masters: Sieg im Eiltempo

Quelle: Eurosport



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