ATP Masters Madrid - Alexander Zverev verdaut gegen Mariano Navone herben Einbruch und löst Ticket für Runde drei

Alexander Zverev hat im ersten Match beim ATP Masters in Madrid eine Achterbahnfahrt hingelegt. Der Turniersieger der Jahre 2018 und 2021 schlug den Argentinier Mariano Navone trotz eines schwachen zweiten Satzes mit 6:1, 3:6, 6:3. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale wartet nun Térence Atmane, der das französische Duell gegen Ugo Humbert gewann.

Zverev gewinnt wildes Match gegen Navone - die Highlights

Quelle: SNTV

"Der erste Satz war perfekt, danach habe ich den Fokus komplett verloren. Der zweite Satz war schrecklich, aber das passiert schon mal im ersten Match eines Turniers. Das Level war aber da und darauf fokussiere ich mich", analysierte Alexander Zverev seine Leistung.
Der 29-Jährige und Navone standen sich erstmals in ihrer Laufbahn gegenüber. Zverev ging zwar als klarer Favorit in die Partie, sein argentinischer Kontrahent aber hatte seine Qualitäten mit acht Challenger-Titeln auf Sand unter Beweis gestellt - und Ende März in Bukarest sein erstes ATP-Turnier gewonnen.
Den Start ins Match verpatzte der Weltranglisten-45. allerdings. Zverev diktierte das Geschehen, nahm Navone dessen erstes Aufschlagspiel zum 2:0 ab.
Es wurde nicht besser für den Herausforderer. Nach acht Minuten stand es 0:3 aus Sicht von Navone, eine Viertelstunde später war der Satz mit 1:6 weg.
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Steht in Madrid in Runde drei: Alexander Zverev

Fotocredit: SID

Zverev dominierte, lag in allen relevanten Bereichen vorne. 4:0 Asse, 10:1 Winner und eine deutlich höhere Punktquote über den ersten Aufschlag (94 zu 60 Prozent) sprachen eine deutliche Sprache.
Eine ganz andere Tonalität herrschte im zweiten Durchgang. Zverev leistete sich unerwartete Fehler, ließ Navone in die Partie zurück - und der griff zu.

Navone schlägt aus Zverevs Fehlern Kapital

Der Südamerikaner durchbrach erstmals das Aufschlagspiel des Olympiasiegers (2:0) und erspielte sich überraschend eine 3:0-Führung.
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Alexander Zverev beim ATP Masters in Madrid

Fotocredit: Imago

Wenig später legte der 25-Jährige sogar das Doppel-Break nach (5:1) und kurz darauf den Satzausgleich.
Ein Rückschlag, den sich Zverev zu großem Teil selbst zuzuschreiben hatte. Die Zahl der sogenannten unforced errors erhöhte sich von sechs im ersten auf 12 im zweiten Durchgang.

Zverev in Satz drei wieder da

In der Folge pendelten sich die Kräfteverhältnisse wieder zugunsten von Zverev ein, der wie im ersten Satz schnell mit 3:0 in Führung ging.
Navone fand kein Mittel mehr, um zurückzuschlagen und musste sich nach einer Stunde und 42 Minuten geschlagen geben.
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Quelle: SNTV


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