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Masters Cincinnati: Turnier setzt Zeichen gegen Rassismus und pausiert
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Publiziert 27/08/2020 um 09:25 GMT+2 Uhr
Das ATP Masters Cincinnati pausiert am Donnerstag (27. August). Damit möchten die Organisatoren ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt setzen. Auslöser war der Fall Jacob Blake. Der Afroamerikaner war am vergangenen Sonntag unbewaffnet im US-Bundesstaat Wisconcin von Polizisten an seinem eigenen Auto siebenmal in den Rücken geschossen worden. Blake kämpft derzeit um sein Leben.
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"Als Sport nimmt Tennis kollektiv Stellung gegen Rassenungleichheit und soziale Ungerechtigkeiten, die in den Vereinigten Staaten wieder einmal in den Vordergrund gerückt sind. Die USTA, die ATP Tour und die WTA haben beschlossen, diesen Moment zu würdigen, indem sie das Turnierspiel bei den Western & Southern Open am Donnerstag, 27. August, pausieren", hieß es in einer offiziellen Stellungnahme der Turnierveranstalter auf der Turnierwebseite.
Die beiden Halbfinals zwischen Novak Djokovic (SBR) und Roberto Bautista Agut (ESP) sowie Stefanos Tsitsipas (GRE) und Milos Raonic (CAN) werden auf den Freitag (28. August) verlegt. Auch die Spiele des parallel laufenden WTA-Turniers in New York wurden verschoben.
Zuvor hatten bereits die Milwaukee Bucks aus der NBA mit ihrem Boykott des fünften Play-off-Spiels in der ersten Runde gegen die Orlando Magic dafür gesorgt, dass die NBA alle Spiele des Tages abgesagt hatte.
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